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Cuss - Chriwa Umwelt-Systemtechnik und Service GmbH - Glossar

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Verordnung zur Überwachung und Kontrolle der Verbringung von Abfällen in der, in die und aus der Europäischen Gemeinschaft.
der Betreiber einer Wasserbehand-lungsanlage ist gem. §19 WHG zur Kontrolle der Anlage verpflichtet oder hat einen Fachbetrieb nach §19 I WHG zu beauftragen. Die Reinigungsleistung der Abwasserbehandlungsanlage ist regelmäßig selbst zu überprüfen (Eigenkontrollverordnung). Nach §45c Abs.1 und 2 HWG (Hessisches Wassergesetz) haben die Unternehmer von Abwasseranlagen diese darauf zu überwachen, dass sie ordnungsgemäß betrieben und unterhalten werden und den nach den allgemein anerkannten Regeln der Abwassertechnik erreich-baren oder den im Einzelfall vorgeschriebenen höheren Wirkungsgrad erzielen sowie für den Betrieb von Abwasseranlagen geeignetes Personal zu beschäftigen (Sonderfall Hessen).
sind folgende: die Zustandsformen (fest, flüssig, gasförmig); die Farbe; das spezifische Gewicht (Dichte); die Härte; die Sprödigkeit und Elastizität; die Leitfähigkeit für Wärme und elektrischen Strom.
siehe Bauartzulassung.
Absetzbehälter zur Ablagerung von Dünnschlämmen durch Schwerkraft. Belastungsstoffe werden konzentriert um eine Eindickung des Schlamms zu erreichen.
behördlich festgelegte Richtwerte für die Einleitung von Abwässern in Gewässer oder in die kommunale Kanalisation; sie enthält genaue Angaben über den maximal zulässigen Schadstoff-gehalt. Bei Einleitung in Gewässer gelten die jeweiligen Verwaltungsvorschriften gemäß §7a WHG. Richtwerte über die Einleitung in die Kanalisation können regional unterschiedlich sein. Hier geben die zuständigen Behörden Auskunft und Beratung.
chem. Fe (Ferrum), ρ = 7,86 g/cm³.
wird vielseitig als Fäll- und Koagulationsmittel in der Abwasserbehandlung verwendet.
entsteht aus gelösten Fe-Verbindungen durch Oxidation in Flüssigkeiten
Eisen (II)-sulfat.
* 7H₂O.
gummiartige Werkstoffe.
, Flotieren der Flocken und Feststoffe durch den Auftrieb der Gasblasen (Wasserstoff und Sauerstoff), die durch die Elektrolyse im Bodenbereich erzeugt wurden.
ein Verfahren, bei dem in Wasser gelöste Salze unter dem Einfluss elektrischer Spannung durch Membranen abgetrennt oder aufkonzentriert werden können.
Zerlegung einer Salzlösung (Salze, Basen, Säuren) durch elektrischen Gleichstrom über Metall- oder Kohleelektroden. In der Schmutzwasser-behandlung werden elektrolytische Verfahren zur Entfernung und für die anodische Oxidation von Schadstoffen eingesetzt. Bei diesem Vorgang wird auch Wasserstoff in geringer Konzentration freigesetzt. Wasserstoff wirkt in der Schmutzwasser-behandlung reduzierend.
ein Stoff, der in wässriger Lösung elektrischen Strom leiten kann. Salze, Säuren und Laugen sind bekannte Elektrolyte, die durch Elektrolyse zerlegt werden können.
einfach negativ geladenes Elementarteilchen. Hülllen der Atome bestehen aus Elektronen.
reine Stoffe, die chemisch nicht weiter zerlegt werden können. Man teilt sie in Metalle und Nichtmetalle ein.
Entfernung bestimmter Stoffe durch eine Behandlungsmethode.
aus einem festen Stoff herausgewaschene Lösung mittels Lösungsmittel.
Fähigkeit, einen adsorbierten Stoff vom Adsorbens zu lösen.
Abgabe gasförmiger, fester oder flüssiger Stoffe aus Produktionsprozessen in die Umwelt. Ferner gehören Geräusche, Erschütterungen, Lichtstrahlen, Wärme, Kälte und radioaktive Wirkung zu den Emissionen. Emissionen führen zu Immissionen, also zu äußeren Einwirkungen auf die gesamte Umwelt.
doppelstöckiges Bauwerk, bei dem der obere Teil als Absetzbecken und der untere als Faulbecken dient.
grenzflächenaktive Stoffe, die eine Feinverteilung (Emulgierung) von Fetten/Ölen in Wasser erst ermöglichen und zur Bildung von Emulsionen erforderlich sind (Detergentien, Tenside).
zwei ineinander nicht mischbare Flüssigkeiten, von denen die eine in der anderen durch Zugabe von Emulgatoren dispergiert ist; z.B. Wasser/Öl-Gemisch.
Trennung von Emulsionen in die Einzelkomponenten, wie z.B. Wasser und Öl.
dient zur Überwachung der Abwasserwerte am Einleit-/Übergabepunkt hinter einer Abwasserbehandlungsanlage. Mittels Messeinrichtungen wird der pH-Wert, die Wassertemperatur, die Leitfähigkeit, die Trübung und die Durchlaufmenge festgestellt und registriert. Die Endkontrolleinrichtung dient auch als Sicherheits-einrichtung, die bei Überschreitung der Vorgabewerte ein Alarm- und Steuersignal veranlasst.
dient zur Überwachung der Abwasserwerte am Einleit-/Übergabepunkt von der Wasserbehandlungsanlage in die Kanalisation. Der Schacht muss der Behörde stets zugänglich sein und eine Restmenge des zuletzt eingeleiteten Wassers vorhalten.
Sauerstoffverbrauch von Mikroorganismen.
Wärme verbrauchend. Gegenteil: exotherm.
Befreiung des Wassers von Eisensalzen. Kann durch Belüftung oder durch Überlaufenlassen über Koks und Filtration über Kies oder Anthrazitkohle erreicht werden.
bedeutet grundsätzlich die Entfernung aller schädlichen Abwasserinhaltsstoffe durch chemische Reaktionen. Im engeren Sinne gemeint ist die Zerstörung des Cyanids oder die Reduktion von Chromaten. Die klassische Form der Cyanidentgiftung erfolgt durch die Zugabe von Hypochlorit und Reaktion zu Cyanat und Kochsalz (NaCN + NaOCl = NaCNO + NaCl). Eine Chromatreduktion erfolgt über die Zugabe von Bisulfit und Schwefelsäure mit Reaktion zu Chromsulfat, Na-Bisulfat, Na-Sulfat und Wasser (Na₂Cr₂O₇ + 3NaHSO₃ + 4H₂SO₄ = Cr₂(SO₄)₃ + 3NaHSO₄ + Na₂SO₄ + 4H₂O).
Entfernung der härtebildenden Calcium- und Magnesiumsalze aus Wasser durch die Zugabe von Soda oder Natriumphosphat oder durch Ionenaustauscher.
die ganze oder teilweise Entfernung von Hydrogenkarbonationen () mittels schwach saurem Kationenaustauscher-material. Calcium und Magnesium wird aus dem Wasser entfernt und gegen  ausgetauscht. Freigesetzte Wasserstoffionen reagieren mit den verbleibenden Hydrogenkarbonaten zu H₂O und CO₂, welches ausgegast werden kann. Durch diese Teilentsalzung findet eine Enthärtung und Entkarbonisierung statt. Sulfate, Chloride und Nitrate bleiben unbeeinflusst. Beseitigung der Karbonathärte durch Kalziumhydroxid (Ca(OH)₂) (=gelöschter Kalk) bis zu einem Härtegrad von 5-6°dH in etwa 3h.
Abtöten und Abscheiden der Mikro-organismen – vor allem Bakterien – durch physikalische und chemische Mittel.
die weitgehende Entfernung aller gelösten Stoffe aus dem Wasser durch Ionenaustausch, Umkehrosmose oder Wasserverdampfung.
Entnahme des Dünnschlamms aus den Absetzeinrichtungen. Die Entschlammung kann manuell oder automatisch über Ablassventile erfolgen. Für eine einwandfreie Wasserklärung ist die Entschlammung besonders wichtig.
Maßnahmen und Verfahren zur schadlosen Beseitigung von Abfällen, Abgasen und Abwässern.
Flotieren von Flocken und Feststoffen durch die Erzeugung von Gasblasen mittels impulsartiger Entladung einer unter Druck stehenden und belüfteten  Wassermenge; vgl. Elektro-flotation.
konzentrierte Lösung von pflanzlichen Stoffen oder ätherischen Ölen.
organisch.
farblose, würzig riechende, brennend schmeckende, leicht entzündliche Flüssigkeit. Mit Wasser mischbar.
brennbare, leicht flüchtige Flüssigkeit; Dimethylether ist gasförmig; Gemische aus Luft und Ether sind hochexplosiv.
Frostschutz- und Bremsflüssigkeit in Kfz
die Zunahme an Nährstoffen in Gewässern, die eine unerwünscht starke Vermehrung von Wasserpflanzen nach sich zieht.
Wärme freisetzend. Beim Ablöschen von Kalk oder Auflösen von festem Natriumhydroxid in Wasser oder beim Verdünnen konzentrierter Schwefelsäure mit Wasser wird Wärme freigesetzt. Gegenteil: endotherm.