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Cuss - Chriwa Umwelt-Systemtechnik und Service GmbH - Glossar

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Bestimmung der Giftigkeit von Abwässern durch den Schwimmtest mit Wasserflöhen in einer Inkubationszeit von 24h. Eine Schwimmun-fähigkeit deutet auf eine Toxizität des Abwassers hin.
Analyse von Abfallstoffen zwecks Entsorgung, Kennzeichnung, Sicherheitsleistung, etc..
Separieren von Flüssigkeit und abgesetzten Feststoffpartikeln durch Ableiten oder Abheben der Flüssigkeit.
Separationseinrichtung (Zentrifuge) mit Vertikalrotation und Feststoffaustrag mittels Förderschnecke.
Beseitgen von Verschmutzungen aller Art.
Beseitigung von im Wasser gelöstem Nitrat durch bestimmte Bakterien, die den Sauerstoff im NO₃-Ion veratmen und dadurch elementaren Stickstoff freisetzen.
dient zur Ablagerung von Abfallstoffen der unterschiedlichsten Art. Sonderabfälle dürfen nur auf entsprechend eingerichtete, speziell überwachte und behördlich zugelassene Deponien verbracht werden.
Vernichtung oder Inaktivierung aller krankheitserregenden Keime.
Trennung verdampfbarer Flüssigkeiten durch Erhitzen. Dieses Verfahren wird besonders bei kritischen Schmutzwässern eingesetzt, z.B. Lösemittel, Galvanik-Konzentrate, Photo-Abwasser, Naturextrakte, Salz-Rückgewinnung.
synthetische, waschaktive Substanzen, die als Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel verwendet werden. Diese Stoffe werden durchweg als Tenside bezeichnet.
dB; schall- und frequenzabhängige Meßgröße der Schallstärke.
ist der Anteil an Kalzium- und Magnesiumsalzen im Wasser. Die gelösten Salze bilden beim Waschvorgang mit der Seife unlösliche Verbindungen. Dadurch wird die Wirksamkeit herabgesetzt und folglich ein höherer Seifenverbrauch produziert. Weiches Wasser reduziert die Seifenfracht. 1°dH entspricht einer Menge von 10 mg Kalziumoxid oder 7,19 mg Magnesiumoxid pro Liter Wasser. Richtwerte für eine Wasserhärteskala: 0-8°dH = weich, 8-16°dH= mittelhart, 16-24°dH = hart, >24°dH = sehr hart.
nichtentflammbare, leicht flüchtige Flüssigkeit mit süßlichem Geruch; Verwendung als Lösemittel, Kälteübertragungsmittel, Treibgas im Gemisch mit Chlorfluorkohlenstoff.
ist die Maßeinheit aus dem Verhältnis von Masse zum Volumen eines Stoffes. Sie wird in g/cm³ oder kg/dm³ angegeben. Abwasser mit einer Dichte ρ > 1,00 enthält gelöste Substanzen. Aus der Dichte von Lösungen kann man auf die Konzentration der gelösten Stoffe schließen.
Frostschutzmittel; der Genuss von ca. >20 ml kann tödlich wirken.
Vermischung von verschiedenen Stoffen (Flüssigkeiten).
für Normung e.V..
organisches, wasserlösliches Lösemittel.
(Dibenzo-para Doixine) sind 75 chemische Einzelverbindungen, die als polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD) bekannt sind. Sie bestehen aus einem Gerippe von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Sauerstoff- und Chlor-Atomen. Ihre Umweltgiftigkeit kann sehr unterschiedlich sein.
Betriebe, die ihre ordnungsgemäß gereinigten Abwässer unmittelbar in ein natürliches Gewässer (Vorfluter) einleiten.
Filtration der gesamten Abwassermenge ohne Verwendung von Absetzbecken etc.. Ist nur bei kleineren Wassermengen sinnvoll einsetzbar.
räumliche Trennung von zwei entgegengesetzt geladenen Ionen. Beim Auflösen eines Salzes in Wasser werden die positiven und die negativen Ionen durch Wassermoleküle voneinander getrennt.
Absetztank, -becken mit konischem Boden zur Schlammaufnahme und ringförmigem Überlauf an der Wasseroberfläche.
ist die kontrollierte Zugabe von festen, flüssigen und gasförmigen Betriebschemikalien für die Abwasserbehandlung mittels geeigneter technischer Einrichtung. Hierzu verwendet man Dosierpumpen, Förderschnecken, Ventileinrichtungen etc.. Unter Verwendung von Meßwertgebern und Regelgeräten wird eine automatische Zugabe der Betriebs-chemikalien gewährleistet.
Förderung von Abwasser aus einer tiefergelegenen Pumpstation in die nächst höhere, oder in die Ablaufleitung
Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose zur Trennung verschiedener Inhaltsstoffe aus Wasser. Das Filtrationsmaterial besteht zum Beispiel aus Celluloseacetat, Polyamid oder Polysulfon.
siehe ADI-Wert.
Feststoff-/Abwassergemisch das sich in Absetzbecken im Bodenbereich ablagertund einen Feststoffanteil von 0,5-5,0% aufweist. Dünnschlamm wird häufig zur Entwässerung in Eindicker oder Siebbandpressen für eine Aufkonzentrierung der Feststoffe geleitet. Eine Entwässerung kann ebenfalls in Kammerfilterpressen oder Separatoren/Dekanter erfolgen.
Ermittlung der transportierten Wassermenge in einer Rohrleitung in l/min oder m³/h. Gebräuchlich sind Durchflussmessungen mit Schwebekörper und Skala oder induktive Durchflussmessungen über eine Stromvergleichs-messung und Messumformer.
übliche Form der industriellen Schmutzwasserbehandlung. Das Schmutzwasser durchströmt kontinuierlich die Behandlungs-einrichtung, z.B. Neutralisation, Entgiftung, Spaltung, Filtration, Kontrollstation. Die Durchlaufbehandlung wird bei größeren Abwassermengen verwendet.
Kunststoffe, die nach der Aushärtung thermisch nicht verformbar sind.