cuss logo DE
Cuss - Chriwa Umwelt-Systemtechnik und Service GmbH - Glossar

Glossar DE


0-9   A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

dient zum Transportieren, Heben von Abwasser, das unterhalb der Rückstauebene, wie z.B. in Kellerräumen anfällt.
können unter den vier grundsätzlichen Aspekten Herkunft, Zusammensetzung, Behandlungsfähigkeit und Wirkung auf die Gewässer betrachtet werden.
(Schmutz-)Wasser vor einer Aufbereitung /Behandlung.
Eisenoxidhydrat, Fe(OH)₃nH₂O.
Reinigungsprozess bei der Filterreinigung. Angesammelte Feststoffe werden durch Rückspülung herausgeschwemmt. Rückspülung erfolgt bei Kies-, Sand-, Anthrazitkohlefilter, Ultrafiltration, Umkehrosmose, Mikrofiltration etc..
O₃ ist ein besonderes Sauerstoffmolekül, das aus drei einzelnen Sauerstoffatomen aufgebaut ist. Es ist etwa 1,5 mal so schwer wie Luft und sehr giftig. Ozon ist nur sehr gering beständig und stellt ein besonderes Oxidationsmittel dar. Ozon kann durch stille elektrische Entladung aus Luftsauerstoff erzeugt werden. Ozon ist das stärkste Oxidationsmittel. Es ist ein stark riechendes, farbloses Gas, das heftige Reizung der Atmungsorgane hervorruft.
dienen zum Sauerstoffeintrag im Belebungsverfahren. Durch die hohe Turbulenz der Belüfter an der Wasseroberfläche wird Luft eingetragen.
dient zunehmend zur Trinkwasserversorgung aus Flüssen, Bächen, Seen und Talsperren.
Erfassung der Stoffe und Energien die in den Produktionsprozess eingehen. Prüfung und Analyse auf die Umweltverträglichkeit und der Herstellungsverfahren bestimmter Erzeugnisse.
Teilwissenschaft aus der Biologie, die sich zum Schutz der Umwelt mit den Beziehungen der Organismen untereinander und zu ihrer Umwelt befasst.
Einrichtung zur Abscheidung von nicht wasserlöslichen Ölen durch Schwerkraft. Die abgeschiedenen Öle können von der Oberfläche abgezogen oder abgelassen werden.
durch rotierende Scheiben, umlaufende Schläuche oder Bänder wird aufschwimmendes Öl von der Wasser- bzw. Flüssigkeitsoberfläche separiert.
siehe AOX.
(Kernladungszahl) Zahl der Protonen in einem Atomkern.
siehe TOC.
siehe TOC.
organische Produkte stellen den weitaus größten Teil aller bekannten chemischen Verbindungen dar. Sie bestehen zumindest aus Kohlenstoff und Wasserstoff. Sie können aber auch kleinere Mengen an Phosphor, Schwefel, Sauerstoff und Stickstoff enthalten. Organische Verunreinigungen sind sehr sauerstoff-verbrauchend und werden in der Summe in Form ihres CSB-Wertes bestimmt.
von der Gemeinde beschlossene Vorschriften über die Bedingungen für den Anschluss an die öffentliche Kanalisation. In den Satzungen sind auch die Schadstoff-Grenzwerte aufgeführt, die vom Einleiter einzuhalten sind.
Durchtreten von Flüssigkeiten durch eine halbdurchlässige Wand. Aufgrund von Konzentrationsunterschieden entsteht im Vergleich zu beiden Flüssigkeitsniveaus der osmotische Druck.
ist die Aufnahme von Sauerstoff.
sind solche Stoffe, die Sauerstoff abgeben wie z.B. Hypochlorit, Kaliumdichromat und Wasserstoffperoxid.
sind Elementarverbindungen mit Sauerstoff (HgO, CO₂, P₂O₅, SnO, H₂O).
sauerstoffverbrauchende Stoffe organischer Art oder organischer Verbindungen.
eine vorbeugende Maßnahme gegen mögliche Störfälle durch mangelnde Betreuung, Materialaustausch und Funktionskontrolle.
schützt die Erdoberfläche vor energiereichen Sonnenstrahlen (UV-Strahlen), die auf Menschen und Tiere schädigend wirken. Die O-Schicht befindet sich in einem Abstand von ca. 20-25 Km über der Erdoberfläche.
ist ein Apparat, der thermische Energie von einem Stoffstrom auf einen anderen überträgt.
W, chem. für Wolfram.
Gesetz über die Umweltverträglichkeit von Wasch- und Reinigungsmitteln.
ρ = 0,97 g/cm³.
WRMG, Wasch- und Reinigungsmittelgesetz.
geschmacks-, geruchs- und farblose Flüssigkeit, die nur in hohen Schichtkonzentraten (Tiefen) blau wirkt und unter Normaldruck bei 100°C siedet und bei 0°C zu Eis erstarrt. Bei 0°C hat Wasser eine Dichte von 0,999 kg/dm³. Wasser besteht aus einem Äquivalent Sauerstoff und zwei Äquivalenten Wasserstoff und ist somit eine chemische Verbindung mit der Formel H₂O.
siehe Abwasserkataster.
siehe Eutrophierung.
sind alle festen, flüssigen und gasförmigen Substanzen, die eine Schädigung von Wasser bewirken und eine Aufbereitbarkeit negativ beeinflussen. Gemäß Abwasser-Verwaltungsvorschrift sind die Stoffe Cadmium, Quecksilber, Arsen, Barium, Chrom III, Chrom IV, Kobalt, Kupfer, Nickel, Selen, Silber, Zink, Zinn, freies Chlor, Benzol, Toluol, Xylol (BTX), Sulfid, Cyanid, organische Halogenverbindun-gen (AOX, LHKW) und Fischgiftigkeit als gefährdend eingestuft.
Einzugsgebiet einer Wasser-gewinnungsanlage, der zum Schutz des Wassers Nutzungsbeschränkungen unterliegt; vgl. §19ff WHG.
Wasserstoff, chem. H (Hydrogenium), ρ = 0,08987 g/cm³.
Wasserstoff, chem. H (Hydrogenium), ρ = 0,08987 g/cm³.
(WWA); Fachbehörde, die für die Einhaltung wasserrechtlicher Gesetze und Bestimmungen zuständig ist. Das WWA ist mit der Planungs- und Ausführungsüberwachung betraut.
enthalten kationische Tenside und nichtionische Tenside. Weichspüler belasten nicht unerheblich unsere Gewässer.
siehe Valenz.
Substanzen, die aus Abwasser zurückgewonnen und erneut verwendet werden können; siehe Recycling.
Gesetz zur Ordnung des Wasserhaushaltes. Wichtige Gesetzgebung für Abwasserproduzenten, Anlagenbauer, Anlagenbetreiber, Instandhalter, etc..
das Verhältnis von erzieltem Nutzen und erforderlichem Aufwand. Der Wirkungsgrad ist immer <1.
(Bismutum), chem. Bi, ρ = 9,8 g/cm³.
chem. W, ρ = 19,3 g/cm³.
siehe Wasserwirtschaftsamt.
U, chem. für Uran.
Duldung einer behördlichen Überwachung nach §21 WHG bei Gewässerbenutzung.
UEA, Unerheblichkeitsabschätzung. Sie ist eine frühzeitige Überprüfung der potentiellen Umweltauswirkungen von Bau- und Produktions-vorhaben zwecks Technologie- und Standort-bestimmung.
ein Membran-Verfahren zur Abtrennung von Kolloiden oder hochmolekularen Stoffen aus Wasser.
kurz UV genannt. Siehe UV-Strahlung.
ein Membranverfahren zur Entfernung von gelösten Stoffen aus Wasser. Dies geschieht durch Anwendung von hohen Wasser-drücken, mit denen das Wasser durch die Membran gedrückt wird, während die gelösten Salze und Konzentrate zurückgehalten werden. UO-Anlagen werden zur Meerwasserentsalzung, Trinkwasser-aufbereitung, Herstellung von Reinwasser für Produktionszwecke und Rückgewinnung von Wertstoffen eingesetzt.
beratende Institution der Bundesregierung in wissenschaftlichen Umweltfragen. Geschäftsbereich des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit als selbstständige Bundesoberbehörde.
Umwelthaftungsgesetz; Haftungsverpflichtung der Anlagen-Inhaber/Betreiber.
Regelungen aus dem BGB; vgl. §§90a, 249, 251, 862, 903-907, 1004 BGB.
Maßnahmen, die den Lebensraum des Menschen gegen schädliche Einflüsse bewahren und das biologische Gleichgewicht der Umwelt aufrecht erhalten helfen. Die Abwasserreinigung gehört zu den wichtigsten Aufgaben des Umweltschutzes.
im Wasser befindliche Stoffe, die nicht gelöst sind und als absetzbare Stoffe vorliegen.
sind Anlagen oder Anlagenteile gem. GV, die vollständig oder teilweise im Erdreich eingebettet sind.
Gesetz über Umweltstatistiken; für Zwecke der Umweltplanung werden Bundesstatistiken durchgeführt. Sie erstrecken sich auf Daten über Umweltbelastungen und Umweltschutzmaßnahmen.
sind stark ionisierende, biologisch hoch wirksame Anlagen mit elektromechanischer Strahlung mit Frequenzen über denen des violetten Lichts. Die Anlagen werden zur Entkeimung verwendet; siehe auch UV-Strahlung.
die Bestrahlungsdosis ist als absorbierte Strahlungsenergie definiert. Ihre Aussagekraft in Bezug auf die desinfektionswirksame Leistung ist beschränkt.
Vorrichtung zur physikalischen Messung der Bestrahlungsstärke E [λ] mit einer selektiven Empfindlichkeit für den desinfektionswirksamen Spektralbereich 240-290 nm. UV-Sensoren müssen kalibrierbar sein.
ultraviolette Strahlung gehört zur elektromagnetischen Strahlung in einer Wellenlänge von ca. 180-400 nm. Man unterscheidet in Abhängigkeit zur Wellenlänge in UV-A (400-313 nm), UV-B (313-289 nm), UV-C (289-180 nm). Das Abtöten von Bakterien zur Entkeimung findet vornehmlich im UV-C-Bereich statt.
zur Schlammsedimentation dem Belebungsbecken in Kläranlagen nachgeschaltet.
Gesetz über die Umweltverträglichkeits-prüfung.
Umweltverträglichkeitsstudie ist eine Zusammenfassung aller Auswirkungen eines Projektes auf die Umwelt. Sie ist eine wesentliche Dokumentationsgrundlage für die UVP.
anorganische Salze, , , , , , ₄ sind für die Ernährung von Mikroorganismen notwendig.
Ta, chem. für Tantal.
Verwaltungsvorschrift; regelt die Anforderungen an die Entsorgung nach dem Stand der Technik sowie Verfahren zur Sammlung, Lagerung und Ablagerung von Abfällen.
TA Lärm, Verwaltungsvorschrift; technische Anleitung zum Schutz gegen Lärm von/in Gewerbe- und Industriebetrieben.
Verwaltungsvorschrift; technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft-
Tantal, chem. Ta; ρ = 16,6 g/cm³.
Tc, chem. für Technetium.
(Ätznatron)
grenzflächenaktive organische Substanzen, die emulgierend und reinigend wirken. Tenside kommen in Waschmitteln vor. Sie sind zum größten Teil biologisch abbaubar und neigen zur Schaumbildung.
Na₂B₄O₇ + 1 OH₂O
CCl₄; Tetrachlorkohlenwasserstoff.
(Soda)
Th, chem. für Thorium. ρ = 11,7 g/cm³.
chem. Tl, ρ = 11,8 g/cm³. Toxisches Schwermetall.
(Chlorbleichlauge)
Lehre von den Energieumsätzen (bei chemischen Reaktionen).
Thermoplaste, Kunststoffe, die beim Erwärmen über dem Erweichungspunkt formbar sind und nach dem Erkalten ihre Form behalten.
Regler für Heiz- und Kühlkreisläufe.
chem. Th; ρ = 11,7 g/cm³.
ist eine analytische Methode zur Bestimmung von gelösten Stoffen in Flüssigkeiten durch tropfenweise Zugabe einer genau eingestellten Reagenzlösung, wobei der Endpunkt durch einen Farbumschlag oder eine Messwertänderung angezeigt wird.
organischer Kohlenstoff.
wird als Ersatzstoff für Benzol verwendet und ist eine wasserhelle Flüssigkeit mit benzolartigem Geruch.
Aluminiumoxid, Al₂O₃.
auch Touchscreen, Tastschirm oder Sensorbildschirm, ist ein Computereingabegerät, bei dem durch Berührung von Teilen eines Bildes der Programmablauf eines technischen Gerätes, meist eines Computers, direkt gesteuert werden kann. Die technische Umsetzung der Befehlseingabe ist für den Nutzer gleichsam unsichtbar, und erzeugt so den Eindruck einer unmittelbaren Steuerung eines Computers per Fingerzeig. Das Bild, welches durch den Touchscreen berührungsempfindlich gemacht wird, kann auf verschiedene Weise erzeugt werden: entweder dynamisch mittels Monitoren oder über Projektion, als auch physikalisch (etwa als Ausdruck).
siehe AOX.
ist die Giftigkeit eines Stoffes oder einer Substanz.
Quotient aus durchgelassener und einfallender Strahlung; T = φ/φ₀.
siehe Membran-Technologie.
Trichloräthylen, C₂HCl₃.
oxidative Zerstörungorganischer Substanzen in wässrigen Lösungen durch Luftsauerstoff oder durch Sauerstoffabspaltung.
CH₃CCl₃, Methylchloroform.
siehe Naß-Oxidation.
völlige Beseitigung der restlichen Karbonat- und Nichtkarbonathärte durch Trinatriumphosphat (Na₃PO₄) bei einer Arbeitstemperatur von ca. 70°C.
im Entstehen. Status nascendi; lat. Nasci
eine Sicherung von Pumpen, bei der durch Wassermangel der Antrieb abgeschaltet und somit ein Pumpenschaden durch Wassermangel verhindert wird.
eine erhaltene Masse, die bei einem festgelegten Trocknungsverfahren in mg, g, Kg ermittelt wird.
die in einem Volumen enthaltene Trockenmasse in g/l, Kg/m³.
Kochsalz
unterschiedliche Elemente, die in biologischen Abwasseranlagen zur Oberflächenvergrößerung dienen. Auf den Tropf-körpern entsteht ein biologisch aktiver Belag aus Mikroorganismen, der einen raschen Abbau organischer Belastungsstoffe bewirkt.
siehe Schwebstoffe.
Natron
eines Wassers wird als optische Eigenschaft bezeichnet, eingestrahltes Licht zu streuen; Verursachung durch kleinste Schwebstoffe.
ρ = 2,07 g/cm³.
chemische Verbindungen, die in Wasser gelöst, Wasserstoffionen abgeben (Säure = Verbindung, die ein Proton an eine Base abgeben kann). Starke Säuren sind z.B. Schwefelsäure, Salpetersäure. Essigsäure oder Zitronensäure zählen zu den schwachen Säuren.
Ätznatron, in Wasser gelöst = Natronlauge.
Ammoniumchlorid, NH₄Cl.
Ammoniumhydroxid, NH₄OH.
stäbchenförmige Bakterien. Verursachen verschiedene Darmkrankheiten.
HNO₂
Natriumhydrogenkarbonat
aus Ionen aufgebaute Verbindungen, wobei anorganische Salze aus Metall-Kationen oder aus dem Ammonium-Ion und aus Säurerest-Anionen bestehen. Salze können relativ gering giftig (NaCl) oder sehr giftig sein, wie z.B. Schwermetallsalze (Cadmiumchlorid).
die gesamte Salzmenge, die in einem bestimmten Wasser-/Abwasser-Volumen enthalten ist. Bei Fließgewässern wird auch die Salzmenge pro Zeiteinheit angegeben.
ρ = 0,84 g/cm³.
Chlorwasserstoffsäure, HCl ist ein Neutralisationsmittel für alkalische Flüssigkeiten. Löst als starke Säure die meisten Metalle und Metalloxide auf.
PN ist der zulässige Betriebsdruck für Rohrleitungen, Rohranschlüsse und Armaturen bei 20°C. PN 6 bedeutet, dass der maximale Druck nur 6 bar betragen darf.
dienen zur Trennung der im Abwasser mitgespülten mineralischen Stoffe und Sande, von den faulfähigen, organischen Schlammstoffen.
wird die vom Hersteller angegebene („genannte“) Leistung eines Gerätes, einer Anlage, mithin eines elektrischen Verbrauchers oder eines anderen Energiewandlers (Generator, Hydraulikmotor, Wärmekraftmaschine) bezeichnet, die diese aufnehmen oder abgeben können.
DN ist die Kennzeichnung und Zahlangabe für Rohre, Verbindungen, Geräteanschlüsse, etc., die sich auf die lichte Weite in mm beziehen.
siehe Kiesfilter.
z.B. die Wiederherstellung einer Abwasser-Aufbereitungsanlage zur Erreichung der voller Funktionsfähigkeit und Unterschreitung der Grenzwerte.
sind Ionenaustauscher, deren Na-Ionen durch andere Metallionen ersetzt werden können. Auf diese Weise wird vorwiegend eine Wasserenthärtung durchgeführt, wobei der Gesamtsalzgehalt des Wassers unverändert bleibt. Ist der Austauscher z.B. mit Calcium-/Magnesiumionen vollbeladen, dann kann er mit Kochsalz regeneriert werden.
O₂; (Oxygenium), ρ = 1,42895 g/cm³. Das häufigste Element in unserem Lebensraum. O₂ reagiert mit vielen Stoffen unter Oxidation. In der biologischen Abwasserbehandlung ist der Sauerstoff besonders wichtig. Abwassertechnisch wird Sauerstoff auch zur Beseitigung anorganischer Substanzen (Eisenfällung durch Oxidation zu ) verwendet.
mit Schwefeldioxid angereicherter, übersäuerter Niederschlag.
durch die Zugabe von Säure werden alkalische Wässer, und durch die Zugabe von Lauge werden saure Wässer neutralisiert. Nur ein Wasser mit dem pH-Wert ≈ 7 sollte als neutral bezeichnet werden. Darüber ist das Wasser alkalisch, darunter sauer. Bei der Neutralisation fallen gleichzeitig unlösliche Schwermetallhydroxide aus, wenn Schwermetallionen im Abwasser enthalten sind.
sind Säuren und Laugen; vgl. Neutralisation; Schwefelsäure, Salzsäure, CO₂ Rauchgas, Natronlauge, Kalkmilch, Soda.
ungeladenes Elementarteilchen.
Ablagerung von Salzen auf einer Membran durch Überschreitung der Löslichkeit bei der Aufkonzentrierung.
sind alle gelösten und ungelösten Abwassersubstanzen, die sich in irgendeiner Weise nachteilig oder schädigend auf die Aufbereitbarkeit oder Umwelt auswirken können.
gläsernes Gerät, worin verschieden schwere, nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten im Labor getrennt werden. Die untere schwere Flüssigkeit lässt man durch Öffnen eines Ablasshahnes am unteren Ende auslaufen.
Behandlung durch polymere Zusätze zur besseren Filtrier- und Trennbarkeit von Schlamm (Feststoff) und Flüssigkeit.
Universalpumpe für stark verschmutztes Wasser (Abwasser); wird vorwiegend in Klärwerksbereichen zur Überwindung von Höhenunterschieden eingesetzt. Förderung des Mediums erfolgt über eine motorisch angetriebene Wendelspirale (vgl. Schraubengewinde, Transportspindel).
Eisenmetall.
Absetzeinrichtung mit konischem Behälterboden und Beruhigungszonen durch Lamelleneinbauten. Das geklärte Wasser wird im oberen Bereich abgeführt und der Dünnschlamm aus den Konusböden abgesaugt.
Eisenmetall. Schwermetall, chem. Ni, ρ = 8,9 g/cm³.
feine Partikel (auch Kolloide genannt), die sich weder absetzen noch aufschwimmen; siehe auch Kolloide.
Kohlendisulfid, CS₂; leicht entflammbare Flüssigkeit, die in einem Luftgemisch explosionsfähig ist.
(H₂SO₄); Neutralisationsmittel für alkalische Flüssigkeiten. Durch die Verwendung von Schwefelsäure zur Neutralisation kann der Sulfatgehalt übermäßig ansteigen. Hierdurch können Betonschäden in der Kanalisation verursacht werden.
die, neben einigen anderen Salzen, hauptsächlich durch das gelöste Kalziumsulfat (CaSO₄) bedingt ist. Beim Erhitzen bleiben die Salze in Lösung. Man bezeichnet die Nichtkarbonathärte daher auch als bleibende oder permanente Härte; siehe auch Karbonathärte.
(H₂S) ist ein sehr übel riechendes und gefährliches Gas. (H₂S) riecht stark nach faulen Eiern und bildet sich bei der anaeroben Fäulnis. Schwefelwasserstoff wirkt als Blutgift.
(NO₃) Salze der Salpetersäure (HNO₃), die häufig in unerwünschten Konzentrationen auftreten. Nitrate sind z.B. bei der Überdüngung von Gewässern beteiligt. Sie gelangen auch über die Oberflächendüngung in das Grund- und Oberflächenwasser.
Sammelbezeichnung für Metalle mit einer Dichte über 4,5 g/cm³. Hierzu zählen die Metalle Eisen, Nickel, Chrom, Kupfer, Blei, Cadmium etc.. Zahlreiche Schwermetallverbindungen sind giftig und entsprechend aus dem Abwasser zu entfernen.
sammelt sich an der Wasserober-fläche von Absetzeinrichtungen und ist eine Folge aus der Gasblasenbildung, Ölkonzentration und aufschwimmende Lösungsmittel. Schwimmschlamm kann die Abwasserreinigung stark beeinträchtigen.
ist die Oxidation von Ammoniumverbindungen durch Bakterien zu Nitrit und Nitrat. Hierbei muss die Wassertemperatur mindestens 10°C betragen.
Antragskonferenz gem. §5 des Umweltverträglichkeitsprüfungsgesetzes zur UEA (vgl. UEA) mit den zuständigen Behörden.
(NO₂); Salze der salpetrigen Säure (HNO₂). Nitrite sind im Gegensatz zu den Nitraten giftig und wirken sehr stark sauerstoffzehrend. Nitrite werden als Rostschutzmittel in Schleifwässern und als Härtesalze verwendet. Nitrithaltige Abwässer müssen entgiftet werden. Die Entgiftung geschieht durch Oxidation zu Nitrat oder Reduktion zu elementarem Stickstoff.
ρ = 4,81 g/cm³.
chwerkraftabhängige Ablagerung von Feststoffanteilen im Bodenbereich von Behältern.
spezielle Ionenaustauscher, die zur Endreinigung von behandelten Wässern und Entfernung von schädlichen Schwermetallionen dienen.
Sesshaftigkeit; Lebensweise vieler Wassertiere, die fest auf einer Unterlage angewachsen sind; z.B. Mikroorganismen auf Trägermetall in Kläranlagen (Belebungsbecken, Bio-Reaktoren).
ρ = 2,4 g/cm³. Mit Ausnahme von Flusssäure ist Si in Säuren unlöslich, es löst sich aber in Laugen.
Niederschlagswasser mit Anreicherung von Belastungsstoffen aus Ablagerungen und Mülldeponien.
Anlage zur kontinuierlichen Schlammentwässerung. Wird bei größerem Schlammanfall eingesetzt und ist eine Alternative zur Kammerfilterpresse.
Temperaturpunkt, bei dem ein Stoff vom flüssigen in den gasförmigen Aggregatszustand übergeht.
sinnbildliche Darstellung der wirkungsmäßigen Zusammenhänge zwischen den Signalen eines Systems oder einer Anzahl aufeinander einwirkender Systeme.
chem. Ag; (Argentum), ρ = 10,5 g/cm³.
Salze der Kieselsäure.
Staublungenkrankheit.
Geruchverschluss in Abwasserleitungen durch eine Wasservorlage in einem uförmigen Rohrstück.
mechanische Entnahmevorrichtung für aufschwemmende Flüssigkeiten aus Wasser, die leichter sind als Wasser und sich an der Oberfläche sammeln. Mit Skimmern werden nichtemulgierte, aufschwemmende Öle abgeschieden; Schlauch-, Band- und Scheibenskimmer mit Abstreifer.
Lötsalz; Zinn(II)-Chlorid + Ammoniumchlorid.
kalziniert, Natriumcarbonat, Na₂CO₃; Neutralisations- und Fällungsmittel. Soda kristallin Na₂CO₃ * 1 OH₂O.
der Wert, den eine Größe im betrachteten Zeitpunkt unter festgelegten Bedingungen haben soll.
(Sondermüll); alle Stoffe und Rückstände aus der Produktion und Abwasserbehandlung, die schädlich oder giftig sind und nur unter besonderen Vorsichtsmaßnahmen abgelagert werden dürfen. Für Sondermüll stehen Sonderdeponien zur Verfügung. Umfangreiche Vorschriften sind zu beachten; siehe hierzu AbfBestV, RestBestV, AbfRestÜberwV, AbfVerbrV, AbfG.
Konservierungsstoff für Lebensmittel; kommt in Steinobst (Kirschen, Pflaumen, etc.) vor.
dienen dem menschlichen Organismus zur Erhaltung und Gesundheit.
ρ = 2,6 g/cm3
juristischer Begriff im Umweltrecht. Anlagen, Verfahren, Herstellungs-und Behandlungstechnologien müssen auf dem neuesten Entwicklungsstand basieren.
Entgiftung in einzelnen Chargen; siehe Chargenbehandlung.
Abtöten oder Abscheiden aller Mikroorganismen.
ist ein Vorgang, bei dem eine Eingangsgröße in gesetzmäßiger Weise eine Ausgangsgröße beeinflusst, ohne dass eine Rückkopplung an die Eingangsgröße möglich ist (offener Wirkungskreis).
Strafgesetzbuch; Umweltstrafrecht.
siehe Antimon.
einmalig, willkürlich durchgeführte Probenahme; siehe auch Mischproben.
Überbegriff für Stickstoffmonoxid (NO) und Stickstoffdioxid (NO₂); entstehen bei Verbrennungen.
(Nitrogenium), chem. N; ρ = 1,2505 g/cm³.
(Nitrogenium), chem. N; ρ = 1,2505 g/cm³.
das, woraus ein Körper besteht.
dient zum Transport und zur Vermischung zweier Medien, bei der ein Strahl mit hohem Druck durch eine Düse in ein verengtes Rohr geführt wird. Infolge der hohen Geschwindigkeit entsteht ein Unterdruck (s. Bernoulli), durch den das zweite Medium aus einem Nebenrohr angesaugt wird. Durch die hohen Turbulenzen und Strömungs-geschwindigkeiten entsteht eine Vermischung der Medien.
ist die in die eingestrahlten Wellenlängen integrierte Energiemenge; (DIN 5031, Teil 1 / DIN 1304, Teil 1); Q = [J].
(Strahlungsfluss), ist der Quotient aus der Strahlungsenergie Q und der Zeit t; (DIN 5031, Teil 1 / DIN 1304, Teil 1); φ = Q/t [W].
Entfernung flüchtiger Belastungsstoffe aus Flüssigkeiten durch Austreiben mittels Gasblasenbildung (vgl. Flotation), Umwälzung, Gas- oder Dampfzuführung.
Ausgangspunkt für die Kunststoffherstellung.
Hartschaum für vielseitige Verwendung (Verpackung, Isolation).
direktes Verdampfen fester Stoffe unter Umgehung des flüssigen Zustands.
allg. Nahrung.
Salze der Schwefelsäure. Konzentrationen > 300mg/l SO₄ können Beton schädigen oder sogar zerstören.
Verbindungen von Metallen und Schwefel, wie z.B. Na₂S, CuS, FeS.
Salze der schwefeligen Säure, wie z.B. Na₂SO₃.
Salze der schwefeligen Säure, wie z.B. Na₂SO₃ist die Aufschwemmung kleiner Feststoffpartikel in einer Flüssigkeit.
gleichgerichtete und gegenseitige verstärkende Wirkung der Stoffe, Lebewesen oder Kräfte.
oder Stoffaufbau ist ein chemisctraher Vorgang, bei dem aus mehreren verschiedenen Stoffen ein neuer Stoff entsteht; Eisen + Sauerstoff + Wasser verbinden sich zu Rost, Natriumoxyd + Wasser verbinden sich zu Natronlauge.
ρ = 5,0 g/cm³.
Atome oder Moleküle, die ein „einsames“ Elektron enthalten, das nicht mit dem zweiten Elektron gepaart ist.
ρ = 9,23 g/cm³.
maschinelle Einrichtung zur Schlamm-, Sinter-, bzw. Feststoffentfernung aus Absetzbecken. Räumer werden motorisch betrieben.
fällt bei Verbrennungsvorgängen als CO₂ an und wird zu Neutralisationszwecken alkalischer Flüssigkeiten in bestimmten pH-Bereichen verwendet. Das aus dem Verbrennungsvorgang abgezogene Rauchgas wird mit einem Rauchgasmischer in die Flüssigkeit eingebracht und vermischt. Die Rauchgasentnahme erfolgt aus dem unteren Kaminansatz.
ρ = 1,53 g/cm³.
Einwirkung zweier Stoffe aufeinander.
Einwirkung zweier Stoffe aufeinander.
ypenvielfältige Einrichtungen mit Rechenrost zur Entfernung grober Schwebestoffe aus dem Abwasser. Man unterteilt in Grob-, Fein-, Mitstrom- und Gegenstromrechen mit Hand- oder Maschinenräumung.
ypenvielfältige Einrichtungen mit Rechenrost zur Entfernung grober Schwebestoffe aus dem Abwasser. Man unterteilt in Grob-, Fein-, Mitstrom- und Gegenstromrechen mit Hand- oder Maschinenräumung.
meßbare Spannung einer Meßkette aus Gold- oder Platinelektrode und einer Bezugs-elektrode in mV, die angibt, ob reduzierende oder oxidierende Substanzen im Abwasser vorliegen. Das Redoxpotential dient zur Steuerung von Dosier-vorgängen bei Entgiftungsprozessen, z.B. Sulfit- und Hypochloritdosierung.
ein Vorgang, bei dem chemischen Verbindungen Sauerstoff entzogen wird. Reduktion bedeutet die Aufnahme von Elektronen mit bewirkender Abnahme der Wertigkeit. So ergibt eine Chromatbehandlung (Cr ) in der Reaktion mit Bisulfit (NaHSO₃) das Chromsulfat (Cr ).
das Vorhandensein funktional gleicher oder vergleichbarer Ressourcen eines technischen Systems, wenn diese bei einem störungsfreien Betrieb im Normalfall nicht benötigt werden.
Vorgang, bei dem eine Größe, die zu regelnde Größe (Regelgröße), fortlaufend erfasst, mit einer anderen Größe (Führungsgröße) verglichen und abhängig vom Ergebnis dieses Vergleichs im Sinne einer Angleichung an die Führungsgröße beeinflusst wird. Der Wirkungsablauf findet in einem geschlossenen Regelkreis statt.
sind zu berücksichtigende Fachnormen, Vorschriften, Erfahrungswerte etc. zur Auslegung und zum Bau von Abwasser-Aufbereitungsanlagen. Die Gesetzgebung schreibt in verschiedenen Bereichen den „Stand der Technik“ oder nach den „Allgemein anerkannten Regeln der Technik“ vor; siehe hierzu §7a WHG und §19g WHG.
das Hintereinanderschalten von Aggregaten zur Erreichung eines bestimmten Ergebnisses.
ein völlig salzfreies Wasser, das keinerlei gelöste Produkte enthält. Es kann durch Ionenaustausch oder Destillation hergestellt werden. Reinstwasser von höchster Qualität hat eine Leitfähigkeit von 0,01 µS/cm.
Gesamtheit aller natürlichen Rohstoffe; Hilfsmittel, Reserven.
Konzentrat aus der Abströmung bei Membranverfahren.
andere Bezeichnung für Umkehrosmose; siehe Umkehrosmose.
dient zur Bestimmung der Strömungsart und ist Grundlage des Reynold´schen Ähnlichkeits- und Modellgesetzes (bei gleicher Re-Zahl liefern geometrisch ähnliche Körper auch geometrisch ähnliche Strömungen).
siehe Redoxpotential.
siehe Abwasserverrieselung.
Hauptspeiseleitung für Gas, Wasser, Elektrizität, die ringförmig vom Speisepunkt ausgeht und entsprechende Entnahmestellen bietet.
(Spülverfahren); Es werden eine Gruppe von Behandlungsmethoden zusammengefasst, mit deren Hilfe Verunreinigungen von der Scheibenoberfläche beseitigt werden sollen. Die Spülverfahren sind im Allgemeinen Bestandteil von Scheibenreinigungsverfahren. Dort sollen sie die den vorhergehenden Reinigungsschritten gelösten bzw. gebundenen Verunreinigungen und die dort eingesetzten Chemikalien abtransportieren. Dazu wird eine kontinuierliche Versorgung des Spülmediums– häufig deionisiertes Wasser – benötigt.
Ventil, bei dem eine Kugel infolge der bei einem Rohrbruch eintretenden erhöhten Durchströmungsgeschwindigkeit das Rohr abschließt.
Ventil, bei dem eine Kugel infolge der bei einem Rohrbruch eintretenden erhöhten Durchströmungsgeschwindigkeit das Rohr abschließt.
Armatur zur Absicherung von trinkwassergefährdenden Anlagen und Geräten gegen Rückfluss. Bei Absinken des Eingangsdrucks, unter einen bestimmten Sicherheitswert wird eine sichtbare Trennung von mind. 20 mm in der Leitung hergestellt.
werden als Weichmacher, Hydraulikflüssigkeit, Isolier-, Kühl- und Flammenschutzmittel universell verwendet. Bildet bei der Klärschlammverbrennung bei Temperaturen <1.200°C Dioxine und Furane.
Desinfektionsmittel
C₂Cl₄; (Perchloräthylen); Tetrachloräthylen.
H₃PO₄.
chemische Umwandlung unter dem Einfluss von Licht- und UV-Strahlen.
bilden sich aus Stickoxiden und Kohlenwasserstoffen bei Sonneneinwirkung. Ozon, Salpetersäure, Peroxiacetylnitrat.
verschiedene Methoden der Schadstoffbeseitigung aus Abwässern. Zu diesen Verfahren zählen bspw. Eindampfung, Ionenaustausch, Membranverfahren, Aktivkohlebehandlung, Extraktion, elektrolytische Spaltanlagen etc..
chem. Pt, ρ = 21,45 g/cm³.
wird in der Abwassertechnik als Redox-Meßwertgeber eingesetzt; siehe auch Goldelektrode.
entsteht in Kernkraftwerken und ist hochradioaktiv; Erzeugung aus Uran-238 durch Neutroneneinfang.
chem. für Polonium.
polymere, organische Flockungsmittel.
oder auch Separator genannt; dient zur Abscheidung von Feststoffpartikeln aus Schmutzwasser durch Nutzung der Zentrifugalkraft. Separatoren werden Reinigung und Rezirkulation von Flüssigkeiten verwendet.
Ionenaustauschermaterial
chemische Makromoleküle; siehe Polyelektrolyte.
chem. Zn; ρ = 7,14 g/cm³, wird häufig als Korrosionsschutz verwendet und kommt daher häufig in vielen Abwässern vor.
Bildung großer Moleküle durch die Verkettung kleinerer Moleküle.
Kaliumkarbonat, K₂CO₃.
Zinkoxid
siehe AOX.
chem. Sn, ρ = 7,30 g/cm³, Schwermetall.
chem. Zr, ρ = 6,49 g/cm³.
(CH₂COOH) * C(OH) * COOH, wird z. B. zur Spülung von Membran- und UV-Anlagen verwendet.
parts per billion als Konzentrationsangabe (1 Teil auf eine Milliarde Teile); z.B. 1 Mikrogramm pro Kilogramm (µg/Kg).
parts per million als Konzentrationsangabe (1Teil auf eine Million Teile); z.B. 1 Milligramm pro Kilogramm (mg/Kg).
parts per trillion als Konzentrationsangabe (1 Teil auf eine Billion Teile); z.B. 1 Nanogramm pro Kilogramm (ng/Kg).
Vereinigung von Gemeinden oder Industriebetrieben zur Realisierung bestimmter Aufgaben in der Wasserversorgung oder Abwasserbeseitigung. Der Zweckverband ist eine Interessenvertretung. Zweckverbände sind juristische Zusammenschlüsse.
Entnahme von Abwasser- oder Schlammproben für die analytische Untersuchung. Die richtige Probenentnahme ist von großer Bedeutung. Abwasserdurchschnittswerte lassen sich nur bei richtiger Sammelprobenentnahme ermitteln.
einfach positiv geladener Kern des Wasserstoffatoms; Masse: 1,6724* g.
einzellige Lebewesen.
Pt, chem. für Platin; Edelmetall.
Substanzen, die in biologischen Systemen nicht abbaubar sind.
Sammelbehälter, der zur Abwasser-vermischung und kurzzeitiger Aufnahme größerer Stoßwassermengen dient. Pufferbecken dienen auch zum Ausgleich unterschiedlicher Schadstoffkonzen-trationen, sofern das Vermischungsverbot von Flüssig-keiten nicht Anwendung findet.
chem. X, ρ = 5,49 g/cm³.
Sammelbehälter, der zur Abwasser-vermischung und kurzzeitiger Aufnahme größerer Stoßwassermengen dient. Pufferbecken dienen auch zum Ausgleich unterschiedlicher Schadstoffkonzen-trationen, sofern das Vermischungsverbot von Flüssig-keiten nicht Anwendung findet.
Lösemittel und wichtiges Ausgangsprodukt für Kunststoffe, Lack, Farben, Klebstoffe etc.. Gemisch der drei Isomere des Dimethylbenzols, die aus Erdöl oder Steinkohlenteer gewonnen werden.
zur Förderung von flüssigen Medien werden unterschiedliche Pumpenarten eingesetzt, die entsprechend nach den Druck- und Mengenanforder-ungen, der Feststoffanteile, der Flüssigkeits-temperatur  etc. von Fachleuten auszulegen sind. Gebräuchlich sind Schnecken-, Exzenterschnecken-, Zahnrad-, Kreisel-, Tauch-, Rohrschrauben-, Kolben-, Flügel- und Membranpumpen; (siehe auch Strahlpumpe).
chem. Y.
sind meist Bodenvertiefungen zur Aufnahme von überlaufenden Wässern aus Wasseranlagen oder Produktionseinrichtungen. Die im Pumpensumpf aufgefangenen Flüssigkeiten werden z.B. mittels Förderpumpe und Niveaumelder in einen Vorlagebehälter gefördert.
chem. V.
Säurekapazität nach Heyer.
chem. Va; ρ = 5,96 g/cm³.
chem. Mg, ρ = 1,74 g/cm³.
Destillation bei vermindertem Druck (Vacuum) im Flüssigkeitsraum.
Anlagen zur Destillation von Flüssigkeiten mit Rückstandsbildung der Belastungs-stoffe unter Nutzung des produzierten Vacuums. Verdampferanlagen werden als Brüdenverdichter, mit Wärmepumpe, Fremdheizung etc. angeboten.
maximale Arbeitsplatzkonzentration. Richtlinien zum Schutz am Arbeitsplatz durch Vorgabe bestimmter Grenzwerte, damit im Allgemeinen die Gesundheit der Beschäftigten nicht beeinträchtigt wird.
chem. Mn, ρ = 7,2 g/cm³, Metall, lebensnotwendiges Spurenelement.
oder Wertigkeit ist die Fähigkeit der Atome, sich mit einer bestimmten Anzahl gleicher oder anderer Atome zu verbinden (lat.: valere = gelten).
, ist eine Messeinrichtung zur Erfassung und zum Anzeigen des physikalischen Druckes eines Mediums (Flüssigkeit, Gas). Die meisten Manometer benutzen den Außenluftdruck als Referenzdruck, nur bei Sonderbauformen zum Messen des absoluten Drucks wie zum Beispiel beim Barometer wird ein Vakuum als Referenz benutzt. Druckmessgeräte können aufgrund ihrer Messverfahren in direkte Druckmessgeräte (Messung der Kraft pro Fläche) und indirekte Druckmessgeräte (Messung über Teilchenzahldichte, Wärmeleitung etc.) eingeteilt werden.

 Zeit: [s] = Sekunde, [min] = Minute, [h] = Stunde, [a] = Jahr;

Länge: [nm] = Nanometer (m), [µm] = Micrometer (m), [mm] = Millimeter (m), [cm] = Zentimeter (m), [dm] = Dezimeter (m), [m] = Meter, [Km] = Kilometer (m);

Gewicht: [pg] = Picogramm (), [ng] = Nanogramm (), [µg] = Microgramm (g), [mg] = Milligramm (g), [g] = Gramm, [Kg] = Kilogramm (g), [t] = Tonne (g);

Energie: [J] = Joule, [KJ] = Kilojoule (J), [MJ] = Megajoule (J), [PJ] = Petajoule (J), [SKE] = Steinkohleeinheit (=29,3 MJ), [KWh] = Kilowattstunde (=3,6MJ), [MWh] = Megawattstunde (KWh), [GWh] = Gigawattstunde (KWh), [TWh] = Terrawattstunde (KWh);

Leistung: [W] = Watt, [KW] = Kilowatt (W),  [MW] = Megawatt ( [GW] = Gigawatt (W)

Konzentration: [g/l] = Gramm pro Liter, [mg/l] = Milligramm pro Liter,  [µg/l] = Microgramm pro Liter; siehe auch ppm, ppb, ppt.
Summe der Zahl der Protonen und der Neutronen eines Atomkerns.
Arbeitsplatzkonzentration
mechanische Beseitigung ungelöster Stoffe aus Wasser durch Absetz- und Flotationsvorgänge, Rechen, Sieben (Abscheiden), etc..
Filtrationseinheit mit Membranfilterplatten, in die einseitig eine Membrane zwecks Nachpressung des Filterkuchens mittels Wasser- oder Luftdruck installiert ist. Durch die Nachpressung wird ein höherer Feststoffgehalt oder eine kürzere Abpreßzeit (ca. 70%) erzielt.
Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe.
wesentlicher Anlagenbestandteil sind Membranen mit geeigneter Porengröße, die bei hohem Wasserdruck nur gereinigtes Wasser in eine Richtung durchlassen und die Belastungsstoffe zurückhalten. Die Belastungsstoffe werden rückgespült oder in den Schmutzwasserstrom (Konzentrat) abgeleitet. Membranverfahren sind Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose.
werden in der Abwassertechnik zur pH-Wert- und Redox-Potential-Messung eingesetzt. Die Messelektroden sind je nach Anwendungsfall mit unterschiedlichen Stoffen gefüllt und bestehen aus einem Glaskörper. Verwendet werden Gold-, Platin- oder Gelfüllungen als Elektrolyt. Je nach Anwendung werden unterschiedliche Ausführungen verwendet.
ein Vergleichen mit einer vorgegebenen Größe.
gemäß DIN 1319 der Bereich einer Messgröße, in dem die Messabweichungen oder Messgeräteabweichungen innerhalb festgelegter Grenzen bleiben. Die festgelegten Fehlergrenzen sind nur im definierten Messbereich gültig. Stimmt der Messbereich bei einer Skalenanzeige nicht mit der gesamten Skalenlänge überein, so müssen die Messbereichsgrenzen eindeutig gekennzeichnet sein; siehe EN 60051. Außerhalb des Messbereiches wird keine Genauigkeit mehr garantiert. Jedes Messgerät hat einen bestimmten Ausgabe- oder Anzeigebereich, in dem es eine Information über die Messgröße bereitstellen kann. Dieser stimmt häufig, aber nicht notwendig mit dem Messbereich überein.
bei elektrochemischen Potential-messungen wird immer eine Bezugs- und eine Meßelektrode benötigt. Die Kombination wird als Meßkette bezeichnet. Bei den heutigen Meßelektroden sind beide Systeme zusammengefasst, so dass man die getrennten Meßkreise kaum erkennen kann.
Stoffumwandlung.
entstehen bei der Verbindung eines Metalls mit einer Säure.
Bakterien, Algen; siehe Mikroorganismen.
Gerät zur Ermittlung von Durchflussmengen in Leitungen. Durch Einschnürung wird ein Stau erzeugt. Aus der Stauhöhe kann die Durchlaufmenge abgeleitet (ermittelt) werden.
Feinstfiltrationseinheit mit Filtermodulen; siehe auch Membran-Technologie.
reine Stoffe, die in Elemente zerlegt werden können. Man teilt sie in organische und anorganische Verbindungen.
sind einzellige kleinste Lebewesen, die in der biologischen Abwasserreinigung beim Abbau organischer Schmutzstoffe eine wesentliche Rolle spielen.
für das Einleiten in öffentliche Gewässer regelt das AbwAG mit der Anlage zu §3. Diese Anforderungen richten sich nach den „Allgemein anerkannten Regeln der Technik“. Zur Beseitigung/Verminderung „gefährdender Stoffe“ sind gem. WHG Verfahren nach dem „Stand der Technik“ einzusetzen.
Abbau organischer Stoffe durch Mikroorganismen zu CO₂ und Wasser.
enthalten eine Zusammensetzung aus mehreren Stichproben, die aus unterschied-lichen Behältern und/oder Bereichen zu gleicher Zeit, oder in bestimmten Zeitabständen entnommen wurden.
Mn, chem. für Mangan; Schwermetall.
Mo, chem. für Molybdän, gehört zur Chromgruppe.
fertiges, austauschbares Bauteil. In der Ultra-, Mikrofiltration und Umkehrosmose werden die Filtersysteme auch als Modul bezeichnet.
ein Mol ist die Basismenge für eine Stoffeinheit. Das Molekül ist die kleinste Einheit einer chemischen Verbindung. Es ist das in Gramm ausgedrückte Molgewicht einer Verbindung. So versteht man z.B. unter 1 Mol Wasser die Menge von 18,01g (Molgewicht des Wassers). Molekül = lateinisch (molecula) für kleinste Masse.
sind Verhältniszahlen, die angeben, wieviel mal so schwer 1 Molekül wie 1 Atom Wasserstoff ist (siehe hierzu auch Atommasse).
1 Mol einer gasförmigen Verbindung nimmt bei 0°C und 1 bar Druck einen Raum von rund 22,4 l ein.
ist ein ursprüngliches Ionenaustauschermaterial, das kaum noch verwendet wird.
Sammelbegriff für Stoffe, die nicht wieder aufbereitet werden können. Industrieabfälle wie Altöl, säure- oder laugenhaltige Abwässer müssen vor ihrer Endlagerung behandelt werden. Einschlägige Vorschriften sind bei der Müllent-sorgung zu beachten.
zur pH-Wert-Bestimmung mit dem organischen Farbstoff „Lackmus“ getränktes Papier, das sich in sauren Flüssigkeiten rot und in alkalischen blau verfärbt.
ist das Vorhalten von Stoffen zur weiteren Nutzung, Abgabe oder Entsorgung.
bei der Lagerung von wassergefährdenden Stoffen sind unbedingt die Sicherheitsvorschriften zu beachten, doppelwandige Behälter, Leckanzeigegeräte, Gaspendelsysteme, etc..
Abscheidesystem durch lamellenartige Ruhezonen; siehe Schrägklärer.
allgemein Flüssigkeit mit einem pH-Wert > 8; Natronlauge, Kalkmilch, Soda, etc..
sind Metalle, die verschiedene Arten von Atomen enthalten.
kommt durch in Wasser gelöste Säuren, Laugen und Salze zustande und wird in Siemens/cm gemessen. Die Leitfähigkeit wird mit Wechselstrom über zwei eingetauchte Elektroden gemessen. Über die Leitfähigkeit einer Flüssigkeit kann auch die Qualität (Reinwasser/Spülwasser) überwacht werden.
U, chem. Lithium; Alkalimetall.
Handelsname für das in geringsten Mengen auf die meisten Insektenarten tödlich wirkende Pestizid „gamma-Hexachlorcyclohexan“.
Überbegriff für Fette, Öle, etc..
Stoffe, Stoffe, die sich in Fetten, Ölen, Kohlenwasserstoffen oder anderen fettähnlichen Substanzen leicht lösen.
chem. Li.
Flüssigkeiten, die andere Stoffe lösen können, ohne sich chemisch in ihrem Aufbau zu verändern. Lösemittel sind unterschiedliche organische Verbindungen.
eine Konzentrationsangabe in g/l; kg/m³; sie ergibt die Substanzmenge an, die sich bei bestimmter Temperatur in einer Flüssigkeit – meist Wasser – auflöst.
Zinn(II)-chlorid + Ammoniumchlorid, SnCl₂ + 2NH₄Cl.
oder kurz Luftfeuchte, bezeichnet den Anteil des Wasserdampfs am Gasgemisch der Erdatmosphäre oder in Räumen. Flüssiges Wasser (zum Beispiel Regentropfen, Nebeltröpfchen) oder Eis (z. B. Schneekristalle) werden der Luftfeuchtigkeit folglich nicht zugerechnet. Die Luftfeuchtigkeit ist eine wichtige Kenngröße für zahlreiche technische und meteorologische Vorgänge sowie für Gesundheit und Behaglichkeit.
Verbot der Vermischung von belasteten Abwässern mit gering belasteten Wässern zur Schadstoffvermischung und Reduzierung in dem Ableitvolumen.
K, chem. für Kalium.
Blutlaugensalz, rot; Kalium-Eisen (III)-Cyanid.
siehe Cadmium.
häufig wird nicht klar unterschieden zwischen gebranntem Kalk (Calciumoxid CaO), gelöschtem Kalk/ Kalkhydrat (Calciumhydroxid Ca(OH)₂) und Kalkstein (Calciumkarbonat CaCO₃). Bei der Abwasserneutrali-sation wird vorwiegend Kalkhydrat, aber auch gebrannter Kalk eingesetzt. Gebrannter Kalk wird erst durch Löschen mit Wasser in Calciumhydroxid übergeführt.
(VDI) ist die größte Vereinigung von Ingenieuren und Naturwissenschaftlern in Deutschland. Der 1856 gegründete technisch-wissenschaftliche Verein vertritt ihre Interessen in Politik und Gesellschaft. Darüber hinaus leisten Fachgremien des VDI technisch-wissenschaftliche Arbeit bei Normierungen und über Beteiligungsgesellschaften als Projektträger öffentlicher Forschungsförderung.
Zweig des Ingenieurwesens, der sich mit der wissenschaftlichen Erforschung der Verfahren für stoffliche Änderungen sowie der dazu notwendigen Geräte beschäftigt. Solche Verfahren sind z.B. Filtern, Verdampfen, Trocknen, Mischen, Trennen.
das Ablassen von flüssigen Abfällen ins Meer.
siehe Abwasserverrieselung.
allgemein das Vermengen eines Stoffes mit einem anderen Stoff und das sich ergebende Stoffgemisch.
Kosten aus Umweltschäden sind von dem Verursacher zu begleichen. Umweltvergehen werden mit der Auferlegung der entstandenen Kosten geahndet.
theoretische mittlere Aufenthaltsdauer von Abwasser in einem Behälter in Durchlaufanlagen. Für eine ausreichende Reaktion ist die Bemessung der Verweilzeit besonders wichtig.
Zähigkeit von Flüssigkeiten infolge innerer Reibung.
vollständige Entfernung aller gelösten Salze aus Wasser durch Ionenaustausch.
sind alle Schmutzwasserbehandlungsanlagen die von Indirekteinleitern betrieben werden.
zum Schutz der nachfolgenden Anlagenteile.
jedes Gewässer, das abzuleitende Abwässer aufnimmt und im weiteren Verlauf in die Weltmeere abführt.
die genaue mengenmäßige Bestimmung einzelner Stoffe.
Schwermetall, chem. Hg; ρ = 13,546 g/cm³, bei Raumtemperatur flüssiges Metall. Hg ist als Dampf und auch in seinen Verbindungen außerordentlich giftig.
 
 
chem. Pd, ρ = 12,0 g/cm³.
Sie sind giftige und biologisch schwer oder nicht abbaubare Substanzen.
unterschiedlichste physikalische, chemische und/oder biologische Reinigungsverfahren zur Schadstoffreduzierung in Schmutzwässern. Eine Behandlung kann in Chargen oder kontinuierlich erfolgen. Die Installation oder Änderung einer Anlage unterliegt der gestzlichen Anzeigepflicht und/oder Genehmigung. Anlagen sind nach dem Stand der Technik bzw. nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu installieren; siehe auch §18ff WHG.
Untersuchung auf seine Inhaltsstoffe und chemische, physikalische und biologische Beschaffenheit.
Abwasser ist sowohl das durch Gebrauch verunreinigte (bzw. in seinen Eigenschaften oder seiner Zusammensetzung veränderte) Wasser, als auch das von befestigten Flächen abfließende Niederschlagswasser sowie das anfallende Fremdwasser, welches in die Kanalisation durch bauliche Schäden eintritt. Abwässer werden in der Kanalisation gesammelt und transportiert, in Deutschland praktisch immer in Kläranlagen behandelt und danach in als Vorfluter dienende Gewässer eingeleitet.
Das Abwasserabgabengesetz regelt die Pflicht, für das Einleiten von Abwasser (Schmutzwasser, Niederschlagswasser) in Gewässer Abgaben zu zahlen. Die Höhe der Abwasserabgabe richtet sich dabei gem. § 3 Abs. 1 AbwAG nach der Schädlichkeit des Abwassers.
Aufnahme eines Stoffes in einem anderen; z.B. Entfernung gasförmiger Stoffe aus der Luft mit einer Waschflüssigkeit.
der aufnehmende Stoff bei der Absorption.
vorgegebene Zeitdauer (0,5-2 Stunden), in der sich die absetzbaren Stoffe im Imhofftrichter abgesetzt haben und anschließend die Menge gemessen wird. FÜr Belebtschlamm gilt eine Absetzzeit von 30 Minuten im Absetzzylinder.
Erdbecken, das bei der Reinigung gewerblicher Abwässer als Sandfang wirkt; wichtig für die Aufbereitung bergmänn. Rohstoffe bei Naßver- fahren mit hohem Wasserbedarf.
Beälter und Becken zum Abscheiden (Absetzen) von Füssigkeiten durch Schwerkraft.
Feststoffe, die sich nach einer definierten Zeit am Boden einer Wasserprobe absetzen. Das Volumen der Feststoffe wird nach einer definierten Absetzzeit im konischen Absetzglas (Imhofftrichter) in ml/l gemessen.
Einrichtung zur mechanischen Trennung unterschiedlicher Medien oder Feststoffe; Öl- Benzinabscheider, Magnetabscheider, Schrägklärer, Hydrozyklon.
überschüssige, austretende Luftmengen.
Stoffe, die sich durch die Schwerkraft im Bodenbereich absetzen.
unbelebt.
Für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren vorgeschrieben.
die bei einem Stoffumwandlungsprozess anfallenden, nicht mehr nutzbaren gasförmigen Abfallprodukte. Im allgemeinen Sprachgebrauch sind meist Verbrennungsabgase gemeint.
Verordnung zur Überwachung und Kontrolle der Verbringung von Abfällen in der, in die und aus der Europäischen Gemeinschaft.
Abfall- und Reststoff-Überwachungsverordnung über das Einsammeln und Befördern sowie über die Überwachung von Abfällen.
grenzüberschreitende Verbringung von Abällen.
allgemeiner Umgang mit Abfallstoffen zum Recycling, zur Vernichtung oder Lagerung.
Das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz ist das zentrale Bundesgesetz des deutschen Abfallrechts. regelt grundlegend den Umgang mit und die Entsorgung von Abfällen. Im einzelnen enthält es insbesondere Bestimmungen über den Begriff "Abfall", die Grundsätze und Grundpflichten der Kreislaufwirtschaft, die Anforderungen an die Abfallverwertung und die Abfallbeseitigung, die Produktverant-wortung von Herstellern, die Abfall-(wirtschafts)planung, die Zulassung von Deponien, die Überwachung der Abfallströme, die Grundlagen für Entsorgungsfachbetriebe und Entsorgergemeinschaften.
Die Klärschlammverordnung regelt u. a.: die Voraussetzungen für das Aufbringen auf landwirtschaftlich oder gärtnerisch genutzte Böden, die Aufbringungsverbote und Beschränkungen, die Aufbringmenge und die Nachweispflichten.
Bei Metall- und Kunststoffoberflächen geschieht das Beizen in der Hauptsache durch ein Anätzen mittels aggressiver Chemikalien, meist Säuren oder Laugen. Der Vorgang wird unter anderem in der Galvanotechnik eingesetzt, um aufgetragene Metallschichten zu entfernen oder um eine oxidfreie Oberfläche zu bekommen.
(auch Abbeizer) sind chemische Verbindungen, mit deren Hilfe alte Farbanstriche und Lacke (z. B. auf Holz) entfernt werden können. Bsp.: Salmiakgeist, Kaliumhydroxid, organische Lösemittel, Soda. Man unterscheidet ablaugende und lösende Abbeizmittel.
Gewicht der beim Verdampfen einer unfiltrierten Flüssigkeit zurückgebliebenen Menge ursprünglich in der Flüssigkeit gelöster Stoffe, in mg/l. Temperatur beim Verdampfen ca. 105°C.
ist das Verbrennen von Abgasen, brennbaren, überwiegend gasförmigen Abfallstoffen, am Austrittsende eines kaminähnlichen Rohres, das am oberen Ende den sogenannten Fackelkopf, einen Brenner mit einer Zündvorrichtung trägt. Sie findet sich in erster Linie bei der Förderung von Erdöl, bei Raffinerien und chemischen Betrieben.
unter Abfall versteht man nicht mehr benötigte Überreste im festen Zustand, was Flüssigkeiten und Gase in Behältern einschließt. Chemische Rückstände werden auch als Abfallstoffe bezeichnet. Als Giftmüll (Sondermüll, Sonderabfall) wird umgangssprachlich ein Abfallstoff bezeichnet, der Gefährlichkeitsmerkmale aufweist und somit eine potentielle Gefahr für die Gesundheit und/oder die Umwelt darstellt. Ungeachtet seiner Gefährlichkeit kann Sonderabfall einem Verwertungs- oder Beseitigungsverfahren durch zugelassene Entsorgungsunternehmen zugeführt werden. Zum Giftmüll zählen z. B. verbrauchte Lösemittel, Säuren, Laugen, Lackschlämme oder Metallbeizen.
siehe AbfRestÜberwV.
siehe AbfRestÜberwV. Siehe auch: §8ff AbfallRestÜberwV und §11ff AbfG.
Vorrichtung zur Abscheidung von Feststoffanteilen aus dem Schmutzwasser. Die Abscheidung wird bei hoher Strömungs- und Fließgeschwindigkeit durchgeführt. Hydrozyklone sind konische Behälter mit oberem Einlauf und Ablauf aus dem unteren Bodenteil, sowie Schlammabsaugung.
negativ geladenes Ion, das bei der Elektrolyse an die positive Anode wandert. OH-, Cl-, SO₄-, PO₄-, CO₃- sind abwassertechnisch übliche Anionen.
Gerät zur Messung der Luftfeuchtigkeit.
Säure ohne Wasser.
liegt z.B. in der Chlorbleichlauge als Natriumhypochlorit (NaOCl) vor. Es ist ein starkes Oxidationsmittel; wird zur Entgiftung, Bleichung und Geruchsbekämpfung eingesetzt.
Längeneinheit im Bereich der Atome und Moleküle. 1 A =  cm; 10 Milliarden A = 1 Meter.
Eigenschaft eines Stoffes, durch biologische, chemische oder physikalische Reaktionen umgewandelt werden zu können.
chem. Ga, ρ = 5,9 g/cm³.
an das Einleiten von Abwasser; siehe §7 WHG.
Oberflächenbehandlung mittels Herstellung metallischer Überzüge aus kupfer, Nickel, Messing, Zink, Blei, Zinn, Cadmium und Edelmetallen in einer Elektrolyse.
Bestimmung von Art (qualitative Analyse) und Menge (quantitative Analyse) der Bestandteile eines Stoffes oder Gemisches.
Stoffe, die eine Schädigung der gesamten Lebenswelt verursachen können; siehe auch wassergefährdende Stoffe.
Abbau von organischen Abwasser-Inhaltsstoffen durch Mikroorganismen, unter Ausschluss von Sauerstoff. Hierbei ergeben sich Fäulnisprozesse unter Bildung von Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Methan, etc.
Verordnung über gefährliche Stoffe. Zweck dieser Verordnung gem. §1 ist, durch besondere Regelungen über das Inverkehrbringen von gefährlichen Stoffen und Zubereitungen und über den Umgang mit Gefahrstoffen einschließlich ihrer Aufbewahrung, Lagerung und Vernichtung, den Menschen vor arbeitsbedingten und sonstigen Gesundheitsgefahren und die Umwelt vor stoffbedingten Schädigungen zu schützen, soweit nicht in anderen Rechtsvorschriften besondere Regelungen getroffen sind.
unter Ausschluss von molekularem Sauerstoff.
Kalkhydrat, entsteht unter Hitzeeinwirkung durch Ablöschen von Branntkalk (CaO) mit Wasser.
in Abhängigkeit des pH-Wertes ist die Wasserstoffverbindung des Stickstoffes bei pH > 9,25 NH₃ (Ammoniak) oder pH < 9,25 NH₄ (Ammonium-Ion) oder NH₄OH (Ammoniumhydroxid).
grundsätzlich muss jede Abwasserbehandlungsanlage, jede Erweiterung oder Ergänzung behördlich angezeigt und genehmigt werden. Dazu ist bei der zuständigen „Unteren Wasserbehörde“ ein entsprechender Antrag vor Durchführung der Maßnahme zu stellen.
organische Säure, bei der die Wasser-stoffatome durch die Aminogruppen NH₂ ersetzt werden.
ist der Höhenunter-schied zwischen saug- und druckseitigem Flüssigkeits-spiegel im Pumpsystem.
siehe Al₂(SO₄)₃.
Abwasser aus kleinen oder mittelständigen Gewerbebetrieben.
chemisches Fäll- und Koagulationsmittel mit gutem Sedimentations-verhalten.
Abwasser wird als giftig bezeichnet, wenn die darin enthaltenen Stoffe Kleinlebewesen und Fische in irgendeiner Form schädigen können. Abwasser, das in eine kommunale Kläranlage geleitet wird, darf keinerlei Störungen bei Belebtschlammverfahren verursachen oder die Verwertung des anfallenden Klärschlamms beeinträchtigen. Typische Giftstoffe in industriellen Abwässern können sein: Säure, Lauge, Cyanid, Chromat, Schwermetall wie z.B. Blei und Cadmium, Phenole, Chlorkohlenwasserstoffe, Mineralöle, Benzin, etc..
Al(CH₃COO)₃.
feste und flüssige Abfälle (Sonderabfälle) aus Gewerbe und Industrie, die grundsätzlich eine Um-weltgefährdung darstellen können. Eine besondere Entsorgung ist vorzusehen. Die Handhabung von Giftmüll erfordert äußerste Sorgfalt und unterliegt ganz besonderer behördlicher Überwachung. Giftmüll ist beispielsweise: Cyanidsalz, Galvanikkonzentrat, schwermetallhaltiger Abwasserschlamm etc..
sind Grundstücke stillgelegter Anlagen auf denen mit umweltgefährdenden Stoffen (ausgenommen Kernbrennstoffe und sonstige radioaktive Stoffe im Sinne des Atomgesetzes) im gewerblichen oder öffentlichen Bereich umgegangen worden ist.
Calciumsulfat (CaSO₄ * 2H₂O) entsteht als unlöslicher Rückstand bei der Neutralisation sulfathaltiger Abwässer mit Kalkmilch.
regelt die Aufbereitung von Altölen, getrennte Entsorgung, Vermischungsverbote, Kennzeichnung.
Natriumsulfat, Na₂SO₄ * 1OH₂O.
Mülldeponien aus denen mangels Ab-dichtung, nach dem neuesten Stand der Technik, Giftstoffe ins Grundwasser oder in die Luft ent-weichen. Bezeichnung von Gelände, auf denen Fabriken standen oder noch stehen, deren Unter-grund durch Ablagerung oder Einsickern von umwelt-gefährdenden Stoffen belastet bzw. verseucht ist.
Oberflächenbehandlung und Entgratung unterschiedlicher Materialien mittels Schleifkörper, Schleifzusatz und Wasser in Vibratoren, Trommeln oder Vibrationsrinnen. Das anfallende, teils durch Abrieb der Materialien und Schleifkörper belastete Wasser kann z.B. durch den Einsatz von Separatoren (Zentrifugen) im recyclingverfahren verwendet werden. Zur Wasserbehandlung gibt es in diesem Bereich eine Vielzahl von Aufbereitungs-möglichkeiten.
sind stillgelegte Anlagen zum Ablagern von Abfällen und/oder Grundstücke, auf die in der Vergangenheit (vor dem 11.Juni 1972) Abfälle abgelagert worden sind.
mineralische Substanzen, die bspw. bei einer Glühprobe eines getrockneten Schlamms unter Luftzutritt zurückbleiben.
organische Verbindung mit mindestens einer OH-Atomgruppe wie z.B. Äthanol C₂H₅OH.
im Wasser befindliche Pflanzenart, aus der die Wasserqualität bzw. –Beschaffenheit abgeleitet werden kann. Algen vermehren sich stark durch hohe Nährstoffkonzentration in stehenden Gewässern.
chem. Au, (Aurum), ρ = 19,3 g/cm³.
aus den organischen Verbindungen der Aldehyde, die durch Oxidation der Alkohole entstehen, ist das Formaldehyd das bekannteste farblose giftige Gas.
wird in der Abwassertechnik als Redox-Messwertgeber eingesetzt. Hierdurch wird eine automatische, kontrollierte Zugabe von reduzier-enden bzw. oxidierenden Betriebschemikalien ermöglicht.
Kalium-Aluminiumsulfat, KAl(SO₄)₂ * 12 H₂O.
Stoffe, Tenside, die die Oberflächenspannung des Wassers herabsetzen und flüssige oder feste Stoffe emulgieren oder disper-gieren.
Filter mit Aktivkohlefüllung zur Adsorbtion organischer Schadstoffe im Wasser oder aus der Abluft.
ist der zulässige Konzentrationswert von Schadstoffen im Abwasser. Festgelegt sind die einzelnen Grenzwerte in den Satzungen der Kommunen bzw. der Abwasserverbände. Überschreitungen der Grenzwerte stellen eine Ordnungswidrigkeit dar und können mit Bußgeldbescheiden geahndet werden. Schwellenwerte für die Einleitung in Gewässer regelt die Anlage zu §3 AbwAG.
hochporöses, kohlenstoffreiches Produkt mit großer Oberfläche; wird als Adsorbtionsmittel verwendet.

Α, α Alpha                              Β, β Beta

 Γ, γ Gamma                          Δ, δ Delta

Ε, ε ϵ Epsilon                         Ζ, ζ Zeta

 Η, η Eta                                    Θ, θ ϑ Theta

 Ι, ι Iota                                    Κ, κ ϰ Kappa

Λ, λ Lambda                          Μ, μ My

 Ν, ν Ny                                    Ξ, ξ Xi

Ο, ο Omikron                       Π, π ϖ Pi

Ρ, ρ ϱ Rho                              Σ, σ  Sigma

Τ, τ   Tau                                   Υ, υ Ypsilon

 Φ, φ ϕ Phi                            Χ, χ Chi

 Ψ, ψ Psi                                  Ω, ω Omega
Methode zur Messung photochemisch wirksamer Strahlung.
(Sumpfgas), Methan; CH₄.
Ansammlung, Häufung, Ballung, Konzentration.
im Sinne des §19 I WHG ist, wer über Geräte und Ausrüstungsteile sowie über das sach-kundige Personal verfügt, durch die die Einhaltung der Anforderungen nach §19g Abs.3 WHG gewährleistet wird, und berechtigt ist, Gütezeichen einer baurechtlich anerkannten Überwachungs- und Gütegemeinschaft zu führen, oder einen Überwachungsvertrag mit einer Technischen Überwachungsorganisation abgeschlossen hat, der eine mindestens zweijährige Überprüfung einschließt. Ein Fachbetrieb darf seine Tätigkeit auf bestimmte Fachbereiche beschränken. Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gem. §19g WHG dürfen nur von Fachbetrieben eingebaut, aufgestellt, instand-gesetzt und gereinigt werden.
gelöste Schadstoffe werden zu unlöslichen Verbindungen nach chemischer Reaktion durch die Zugabe von Fällungschemikalien überführt. Die entstandenen unlöslichen Verbindungen werden durch Sedimentation oder Filtration abgeschieden. Ein typischer Fällungsprozess ist die Neutralisation von schwermetalligen Abwässern, da hier jeweils die jeweiligen schwerlöslichen Metallhydroxide entstehen.
physikalische Erscheinungsform der Stoffe, die durch die Beweglichkeit der Teilchen in einem festen Stoff festgelegt wird. Die A. können fest, flüssig oder gasförmig sein.
in Textilveredelungsbetrieben werden Farben verwendet, die durch den Behandlungsprozess in das betriebliche Abwasser gelangen. Der Farbgehalt im Abwasser wird photometrisch ermittelt. Der Messwert wird als Durchschnittsfarbzahl DFZ für die verschiedenen Farben als Vergleichswert dargestellt.
ist in der Chemie die Treibkraft der Elemente, sich meist miteinander zu verbinden. (lat.: affinis=verwandt)
Reinigungsverfahren zur Beseitigung von Verunreinigungen z.B. aus Gold  u. Zucker, die durch ein Lösungsmittel entfernt werden.
siehe Biogas
Natriumhydroxid; NaOH; dient in einer handelsüblichen meist 45%igen wässrigen Lösung als Natronlauge für Neutralisationszwecke.
Bodenschicht in nährstoffreichen Gewässern, deren organische Stoffe von Bakterien ohne Sauerstoff und Methan abgebaut werden.
Calciumhydroxid; Ca(OH)₂; eine 5-10%ige Aufschlämmung von von Ca(OH)₂ in Wasser wird als Kalkmilch für Neutralisationszwecke verwendet.
Chlorfluorkohlenstoffe.
Kaliumhydroxid; KOH.
Verordnung zum Verbot von bestimmten die Ozonschicht abbauenden Halogenkohlenwasserstoffen. Die Verordnung gilt für folgende Stoffe sowie Zubereitung und Erzeugnisse, die diese Stoffe enthalten: Trichlorfluormethan (R11), Dichloridfluormethan (R12), Chlortrifluormethan (R13), Tetrachloridfluorethan (R112), Trichlortri-fluorethan (R113), Dichlortetrafluorethan (R114), Chlorpentafluorethan (R115), Bromchlorid-fluormethan (Halon 1211), Bromtrifluormethan (Halon 1301), Dibromtetrafluorethan (Halon 2402), Tetrachlormethan (Tetrachlorkohlenwasserstoff), 1,1,1-Trichlorethan (Methylchloroform), siehe auch FCKW-Verordnung.
Abbau von organischen Abwasser-Inhaltsstoffen durch Mikroorganismen, die Luftsauerstoff benötigen. Das Gegenteil stellt der anaerobe Abbau dar, der unter Ausschluss von Sauerstoff abläuft. Hierbei ergeben sich Fäulnisprozesse unter Bildung von Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Methan, etc.
geschlossener Reaktionsbehälter mit Füllkörpern unterschiedlicher Zusammensetzung. Für die Reinigung von Schmutzwässern mit einem hohen Gehalt gelöster organischer Substanzen. Das intensiv mit Luft vermischte Wasser wird über die Füllkörper geleitet. Dabei kommt es zu katalytischen, aber auch biologischen Abbaureaktionen, wodurch eine hohe Reinigungsleistung des Systems gegeben ist.
unter Anwesenheit von molekularem Sauerstoff.
abtrennbare, ungelöste Substanzen im Wasser, die sich mechanisch abscheiden lassen. Der Feststoffanteil eines Abwassers ist für die Anlagen-auslegung von großer Bedeutung.
geben an, welche Massenmengen von Elementen sich mit 1 Atom Wasserstoff verbinden oder 1 Atom  Wasserstoff in einer chemischen Verbindung ersetzen können.
(TS), ist die Trockenmasse, die in einem definierten (Flüssigkeits-)Volumen enthalten ist. Maßeinheit: kg/m³ oder g/l.
Einbindung/Aufnahme gasförmiger, flüssiger und fester (gelöster) Substanzen durch einen festen Stoff, ohne dass dabei chemische Veränderungen auftreten; z.B. die Bindung von Lösungsmitteln an Aktivkohle.
Behältnis, in dem durch statischen Druck in einem Mehrkammersystem oder durch Flotation, aufschwimmende Fett- und Ölanteile aus Flüssigkeiten abgeschieden werden.
fester Stoff, an den sich Substanzen an der Oberfläche anlegen, siehe auch Adsorbtion.
Einrichtung unterschiedlichster Ausführung zur Abtrennung von Feststoffen aus Abwasser und Schlammentwässerung. Diese sind z.B. Sandfilter, Anthrazitkohlefilter, Tiefenbettfilter, Kammerfilterpressen, Bandfilter, Vacuum-Drehfilter.
der zu adsorboerende Stoff.
das Produkt aus einer Filtrationseinheit (Kammerfilterpresse) mit Feststoffanteilen aus dem Schmutzwasser. In der Regel ist dieser Filterkuchen stichfest und sollte mindestens 25% Feststoffanteile besitzen, um auf einer Deponie abgelagert werden zu können.
Acceptable Daily Intake, (deutsch: DTA, duldbare tägliche Aufnahme). Der ADI-Wert bezeichnet die nach dem gegenwärtigen Stand des Wissens annehmbare Dosis einer Chemikalie, die auch bei täglicher, lebenslanger Aufnahme durch den Mensch keine Schädigung an Leib und Leben hervorruft.
Einrichtung zur Abscheidung von Feststoffen aus Schmutzwasser und Bildung von Filterkuchen (Siebbandpressen, Kammerfilterpressen).
Stoffe, die anderen Stoffen in bestimmten Mengen zugesetzt werden, um deren Eigenschaften in einer bestimmten Weise zu verändern.
wird z.B. bei der Filter-Rückspülung frei. Zur Abtrennung der Feststoffanteile aus dem Rückspülwasser ist eine Absetz- oder Filtrationsstufe notwendig.
chem. Ac, ρ = 10,1 g/cm³.
das Wasser, das durch Filtration von den Feststoffen befreit wurde.
CH₂=CHCOOH, leicht polymerisierend.
Überwachung von Abwässern bei Direkteinleitern auf Giftigkeit. Zum Test wird eine Goldorfe für 48h im Testwasser eingesetzt. Das Testkriterium ist das Überleben der Goldorfe nach Inkubationszeit.
CH₃COCH₃, brennbar.
Natriumthiosulfat, Na₂S₂O₃ * 5H₂O.
siehe ADI-Wert.
fester Schaum aus einer Flotationsanlage; siehe auch Flotation.
dient zur Probenentnahme am Einleit-/Übergabepunkt von der Wasserbehandlungsanlage in die Kanalisation. Der Schacht muss der Behörde stets zugänglich sein und eine Restmenge des zuletzt eingeleiteten Wassers (mind. 1 Liter) vorhalten.
Ablaufdarstellung der Wasserbehand-lungsanlage mit einzelnen Verfahrensstufen. Ist Bestandteil der Dokumentation zur Gestellung eines Wasserrechtsgesuchs bei den Behörden.
Aufbringen von Abwasser auf Landflächen zur Reinigung durch die Bodenschichten während der Versickerung.
Verfahren zu künstlicher Erzeugung von größeren Flocken, die die feinen Schwebstoffe einbinden. Als Flockungsmittel werden beispielsweise Eisen- oder Aluminiumsalze verwendet.
Erfassung aller Schmutzwasserteilströme eines Betriebs nach Art und Menge; auch als Wasserbilanz bekannt. Grundlage zur Erstellung von Gesamtkonzepten zur Wasserbehandlung und –recycling.
sind u.a. Eisen- oder Aluminiumsalze; Polyelektrolyt.
Entfernung von festen Schmutzstoffen aus Abwasser durch Aufschäumen oder Aufschwimmen. Hierzu ist der Eintrag von feinsten Gasbläschen erforderlich. Die Gasbläschen lagern sich an der Oberfläche der Feststoffpartikel an und lassen sie aufschwimmen. Der entstandene feste Schaum (Flotat) wird abgezogen. Nach Art der Gasbläschen-bildung unterscheidet man in Turbulenz-, Elektro- und Entspannungsflotation.
(H₂F₂); aggressive Säure, die teilweise zum metallbeizen verwendet wird. Flußsäure löst sogar Glas auf. Siehe auch Fluoride.
chem. F, ρ = 1,695 g/cm³. Fluor F₂ grüngelbliches, stark ätzendes, stechend riechendes Gas.
Salze der Flußsäure (Fluorwasserstoffsäure); Sie zählen zu den ätzenden und gesundheitsschädlichen Stoffen. Flußsäure und Fluoride bilden bei Neutralisation mit Kalkmilch einen unlöslichen Niederschlag von Calcium-Fluorid (CaF₂). Auf diese Weise können Fluor-Verbindungen entgiftet werden.
Leistungsangabe bei Ultrafiltrations- und Umkehrosmoseanlagen. Gibt die Menge Reinwasser (l/h) an, die pro m² Membranoberfläche erzeugt werden kann.
Grundstoff für Bindemittel, Harze, Konservierungsmittel etc.; kann Allergien hervorrufen und Krebs erzeugen.
siehe Anhang
siehe Anhang
(lat. frequentia, Häufigkeit) beschreibt die Häufigkeit eines sich regelmäßig wiederholenden Vorgangs.
Bekämpfungschemikalie gegen Mikro-organismen und parasitäre Pilze.
der Betreiber einer Wasserbehand-lungsanlage ist gem. §19 WHG zur Kontrolle der Anlage verpflichtet oder hat einen Fachbetrieb nach §19 I WHG zu beauftragen. Die Reinigungsleistung der Abwasserbehandlungsanlage ist regelmäßig selbst zu überprüfen (Eigenkontrollverordnung). Nach §45c Abs.1 und 2 HWG (Hessisches Wassergesetz) haben die Unternehmer von Abwasseranlagen diese darauf zu überwachen, dass sie ordnungsgemäß betrieben und unterhalten werden und den nach den allgemein anerkannten Regeln der Abwassertechnik erreich-baren oder den im Einzelfall vorgeschriebenen höheren Wirkungsgrad erzielen sowie für den Betrieb von Abwasseranlagen geeignetes Personal zu beschäftigen (Sonderfall Hessen).
sind folgende: die Zustandsformen (fest, flüssig, gasförmig); die Farbe; das spezifische Gewicht (Dichte); die Härte; die Sprödigkeit und Elastizität; die Leitfähigkeit für Wärme und elektrischen Strom.
siehe Bauartzulassung.
Absetzbehälter zur Ablagerung von Dünnschlämmen durch Schwerkraft. Belastungsstoffe werden konzentriert um eine Eindickung des Schlamms zu erreichen.
behördlich festgelegte Richtwerte für die Einleitung von Abwässern in Gewässer oder in die kommunale Kanalisation; sie enthält genaue Angaben über den maximal zulässigen Schadstoff-gehalt. Bei Einleitung in Gewässer gelten die jeweiligen Verwaltungsvorschriften gemäß §7a WHG. Richtwerte über die Einleitung in die Kanalisation können regional unterschiedlich sein. Hier geben die zuständigen Behörden Auskunft und Beratung.
chem. Fe (Ferrum), ρ = 7,86 g/cm³.
wird vielseitig als Fäll- und Koagulationsmittel in der Abwasserbehandlung verwendet.
entsteht aus gelösten Fe-Verbindungen durch Oxidation in Flüssigkeiten
Eisen (II)-sulfat.
* 7H₂O.
gummiartige Werkstoffe.
, Flotieren der Flocken und Feststoffe durch den Auftrieb der Gasblasen (Wasserstoff und Sauerstoff), die durch die Elektrolyse im Bodenbereich erzeugt wurden.
ein Verfahren, bei dem in Wasser gelöste Salze unter dem Einfluss elektrischer Spannung durch Membranen abgetrennt oder aufkonzentriert werden können.
Zerlegung einer Salzlösung (Salze, Basen, Säuren) durch elektrischen Gleichstrom über Metall- oder Kohleelektroden. In der Schmutzwasser-behandlung werden elektrolytische Verfahren zur Entfernung und für die anodische Oxidation von Schadstoffen eingesetzt. Bei diesem Vorgang wird auch Wasserstoff in geringer Konzentration freigesetzt. Wasserstoff wirkt in der Schmutzwasser-behandlung reduzierend.
ein Stoff, der in wässriger Lösung elektrischen Strom leiten kann. Salze, Säuren und Laugen sind bekannte Elektrolyte, die durch Elektrolyse zerlegt werden können.
einfach negativ geladenes Elementarteilchen. Hülllen der Atome bestehen aus Elektronen.
reine Stoffe, die chemisch nicht weiter zerlegt werden können. Man teilt sie in Metalle und Nichtmetalle ein.
Entfernung bestimmter Stoffe durch eine Behandlungsmethode.
aus einem festen Stoff herausgewaschene Lösung mittels Lösungsmittel.
Fähigkeit, einen adsorbierten Stoff vom Adsorbens zu lösen.
Abgabe gasförmiger, fester oder flüssiger Stoffe aus Produktionsprozessen in die Umwelt. Ferner gehören Geräusche, Erschütterungen, Lichtstrahlen, Wärme, Kälte und radioaktive Wirkung zu den Emissionen. Emissionen führen zu Immissionen, also zu äußeren Einwirkungen auf die gesamte Umwelt.
doppelstöckiges Bauwerk, bei dem der obere Teil als Absetzbecken und der untere als Faulbecken dient.
grenzflächenaktive Stoffe, die eine Feinverteilung (Emulgierung) von Fetten/Ölen in Wasser erst ermöglichen und zur Bildung von Emulsionen erforderlich sind (Detergentien, Tenside).
zwei ineinander nicht mischbare Flüssigkeiten, von denen die eine in der anderen durch Zugabe von Emulgatoren dispergiert ist; z.B. Wasser/Öl-Gemisch.
Trennung von Emulsionen in die Einzelkomponenten, wie z.B. Wasser und Öl.
dient zur Überwachung der Abwasserwerte am Einleit-/Übergabepunkt hinter einer Abwasserbehandlungsanlage. Mittels Messeinrichtungen wird der pH-Wert, die Wassertemperatur, die Leitfähigkeit, die Trübung und die Durchlaufmenge festgestellt und registriert. Die Endkontrolleinrichtung dient auch als Sicherheits-einrichtung, die bei Überschreitung der Vorgabewerte ein Alarm- und Steuersignal veranlasst.
dient zur Überwachung der Abwasserwerte am Einleit-/Übergabepunkt von der Wasserbehandlungsanlage in die Kanalisation. Der Schacht muss der Behörde stets zugänglich sein und eine Restmenge des zuletzt eingeleiteten Wassers vorhalten.
Sauerstoffverbrauch von Mikroorganismen.
Wärme verbrauchend. Gegenteil: exotherm.
Befreiung des Wassers von Eisensalzen. Kann durch Belüftung oder durch Überlaufenlassen über Koks und Filtration über Kies oder Anthrazitkohle erreicht werden.
bedeutet grundsätzlich die Entfernung aller schädlichen Abwasserinhaltsstoffe durch chemische Reaktionen. Im engeren Sinne gemeint ist die Zerstörung des Cyanids oder die Reduktion von Chromaten. Die klassische Form der Cyanidentgiftung erfolgt durch die Zugabe von Hypochlorit und Reaktion zu Cyanat und Kochsalz (NaCN + NaOCl = NaCNO + NaCl). Eine Chromatreduktion erfolgt über die Zugabe von Bisulfit und Schwefelsäure mit Reaktion zu Chromsulfat, Na-Bisulfat, Na-Sulfat und Wasser (Na₂Cr₂O₇ + 3NaHSO₃ + 4H₂SO₄ = Cr₂(SO₄)₃ + 3NaHSO₄ + Na₂SO₄ + 4H₂O).
Entfernung der härtebildenden Calcium- und Magnesiumsalze aus Wasser durch die Zugabe von Soda oder Natriumphosphat oder durch Ionenaustauscher.
die ganze oder teilweise Entfernung von Hydrogenkarbonationen () mittels schwach saurem Kationenaustauscher-material. Calcium und Magnesium wird aus dem Wasser entfernt und gegen  ausgetauscht. Freigesetzte Wasserstoffionen reagieren mit den verbleibenden Hydrogenkarbonaten zu H₂O und CO₂, welches ausgegast werden kann. Durch diese Teilentsalzung findet eine Enthärtung und Entkarbonisierung statt. Sulfate, Chloride und Nitrate bleiben unbeeinflusst. Beseitigung der Karbonathärte durch Kalziumhydroxid (Ca(OH)₂) (=gelöschter Kalk) bis zu einem Härtegrad von 5-6°dH in etwa 3h.
Abtöten und Abscheiden der Mikro-organismen – vor allem Bakterien – durch physikalische und chemische Mittel.
die weitgehende Entfernung aller gelösten Stoffe aus dem Wasser durch Ionenaustausch, Umkehrosmose oder Wasserverdampfung.
Entnahme des Dünnschlamms aus den Absetzeinrichtungen. Die Entschlammung kann manuell oder automatisch über Ablassventile erfolgen. Für eine einwandfreie Wasserklärung ist die Entschlammung besonders wichtig.
Maßnahmen und Verfahren zur schadlosen Beseitigung von Abfällen, Abgasen und Abwässern.
Flotieren von Flocken und Feststoffen durch die Erzeugung von Gasblasen mittels impulsartiger Entladung einer unter Druck stehenden und belüfteten  Wassermenge; vgl. Elektro-flotation.
konzentrierte Lösung von pflanzlichen Stoffen oder ätherischen Ölen.
organisch.
farblose, würzig riechende, brennend schmeckende, leicht entzündliche Flüssigkeit. Mit Wasser mischbar.
brennbare, leicht flüchtige Flüssigkeit; Dimethylether ist gasförmig; Gemische aus Luft und Ether sind hochexplosiv.
Frostschutz- und Bremsflüssigkeit in Kfz
die Zunahme an Nährstoffen in Gewässern, die eine unerwünscht starke Vermehrung von Wasserpflanzen nach sich zieht.
Wärme freisetzend. Beim Ablöschen von Kalk oder Auflösen von festem Natriumhydroxid in Wasser oder beim Verdünnen konzentrierter Schwefelsäure mit Wasser wird Wärme freigesetzt. Gegenteil: endotherm.
Bestimmung der Giftigkeit von Abwässern durch den Schwimmtest mit Wasserflöhen in einer Inkubationszeit von 24h. Eine Schwimmun-fähigkeit deutet auf eine Toxizität des Abwassers hin.
Analyse von Abfallstoffen zwecks Entsorgung, Kennzeichnung, Sicherheitsleistung, etc..
Separieren von Flüssigkeit und abgesetzten Feststoffpartikeln durch Ableiten oder Abheben der Flüssigkeit.
Separationseinrichtung (Zentrifuge) mit Vertikalrotation und Feststoffaustrag mittels Förderschnecke.
Beseitgen von Verschmutzungen aller Art.
Beseitigung von im Wasser gelöstem Nitrat durch bestimmte Bakterien, die den Sauerstoff im NO₃-Ion veratmen und dadurch elementaren Stickstoff freisetzen.
dient zur Ablagerung von Abfallstoffen der unterschiedlichsten Art. Sonderabfälle dürfen nur auf entsprechend eingerichtete, speziell überwachte und behördlich zugelassene Deponien verbracht werden.
Vernichtung oder Inaktivierung aller krankheitserregenden Keime.
Trennung verdampfbarer Flüssigkeiten durch Erhitzen. Dieses Verfahren wird besonders bei kritischen Schmutzwässern eingesetzt, z.B. Lösemittel, Galvanik-Konzentrate, Photo-Abwasser, Naturextrakte, Salz-Rückgewinnung.
synthetische, waschaktive Substanzen, die als Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel verwendet werden. Diese Stoffe werden durchweg als Tenside bezeichnet.
dB; schall- und frequenzabhängige Meßgröße der Schallstärke.
ist der Anteil an Kalzium- und Magnesiumsalzen im Wasser. Die gelösten Salze bilden beim Waschvorgang mit der Seife unlösliche Verbindungen. Dadurch wird die Wirksamkeit herabgesetzt und folglich ein höherer Seifenverbrauch produziert. Weiches Wasser reduziert die Seifenfracht. 1°dH entspricht einer Menge von 10 mg Kalziumoxid oder 7,19 mg Magnesiumoxid pro Liter Wasser. Richtwerte für eine Wasserhärteskala: 0-8°dH = weich, 8-16°dH= mittelhart, 16-24°dH = hart, >24°dH = sehr hart.
nichtentflammbare, leicht flüchtige Flüssigkeit mit süßlichem Geruch; Verwendung als Lösemittel, Kälteübertragungsmittel, Treibgas im Gemisch mit Chlorfluorkohlenstoff.
ist die Maßeinheit aus dem Verhältnis von Masse zum Volumen eines Stoffes. Sie wird in g/cm³ oder kg/dm³ angegeben. Abwasser mit einer Dichte ρ > 1,00 enthält gelöste Substanzen. Aus der Dichte von Lösungen kann man auf die Konzentration der gelösten Stoffe schließen.
Frostschutzmittel; der Genuss von ca. >20 ml kann tödlich wirken.
Vermischung von verschiedenen Stoffen (Flüssigkeiten).
für Normung e.V..
organisches, wasserlösliches Lösemittel.
(Dibenzo-para Doixine) sind 75 chemische Einzelverbindungen, die als polychlorierte Dibenzo-p-dioxine (PCDD) bekannt sind. Sie bestehen aus einem Gerippe von Kohlenstoff-, Wasserstoff-, Sauerstoff- und Chlor-Atomen. Ihre Umweltgiftigkeit kann sehr unterschiedlich sein.
Betriebe, die ihre ordnungsgemäß gereinigten Abwässer unmittelbar in ein natürliches Gewässer (Vorfluter) einleiten.
Filtration der gesamten Abwassermenge ohne Verwendung von Absetzbecken etc.. Ist nur bei kleineren Wassermengen sinnvoll einsetzbar.
räumliche Trennung von zwei entgegengesetzt geladenen Ionen. Beim Auflösen eines Salzes in Wasser werden die positiven und die negativen Ionen durch Wassermoleküle voneinander getrennt.
Absetztank, -becken mit konischem Boden zur Schlammaufnahme und ringförmigem Überlauf an der Wasseroberfläche.
ist die kontrollierte Zugabe von festen, flüssigen und gasförmigen Betriebschemikalien für die Abwasserbehandlung mittels geeigneter technischer Einrichtung. Hierzu verwendet man Dosierpumpen, Förderschnecken, Ventileinrichtungen etc.. Unter Verwendung von Meßwertgebern und Regelgeräten wird eine automatische Zugabe der Betriebs-chemikalien gewährleistet.
Förderung von Abwasser aus einer tiefergelegenen Pumpstation in die nächst höhere, oder in die Ablaufleitung
Mikrofiltration, Ultrafiltration, Nanofiltration und Umkehrosmose zur Trennung verschiedener Inhaltsstoffe aus Wasser. Das Filtrationsmaterial besteht zum Beispiel aus Celluloseacetat, Polyamid oder Polysulfon.
siehe ADI-Wert.
Feststoff-/Abwassergemisch das sich in Absetzbecken im Bodenbereich ablagertund einen Feststoffanteil von 0,5-5,0% aufweist. Dünnschlamm wird häufig zur Entwässerung in Eindicker oder Siebbandpressen für eine Aufkonzentrierung der Feststoffe geleitet. Eine Entwässerung kann ebenfalls in Kammerfilterpressen oder Separatoren/Dekanter erfolgen.
Ermittlung der transportierten Wassermenge in einer Rohrleitung in l/min oder m³/h. Gebräuchlich sind Durchflussmessungen mit Schwebekörper und Skala oder induktive Durchflussmessungen über eine Stromvergleichs-messung und Messumformer.
übliche Form der industriellen Schmutzwasserbehandlung. Das Schmutzwasser durchströmt kontinuierlich die Behandlungs-einrichtung, z.B. Neutralisation, Entgiftung, Spaltung, Filtration, Kontrollstation. Die Durchlaufbehandlung wird bei größeren Abwassermengen verwendet.
Kunststoffe, die nach der Aushärtung thermisch nicht verformbar sind.
Kalkstein, Marmor, Kesselstein
chem. Cs, ρ=1,88 g/cm³, Alkalimetall, reaktionsfreudiges Metall.
werden häufig bei der Abwasser-Behandlung als Betriebschemikalien verwendet, wie z.B. Kalkmilch (Ca(OH)₂) oder Calciumchlorid (CaCl₂). Dabei entstehen als Endprodukte schwerlösliche Verbindungen wie Calciumsulfat/Gips (CaSO₄ x 2H₂O), Calciumfluorid (CaF₂), Calciumphosphat (CaHPO₄) und Calcium-carbonat (CaCO₃).
gebrannter Kalk
sind Verbindungen eines Elements mit Kohlenstoff (CaC₂, SiC).
wird vorwiegend bei der Behandlung von Konzentraten und kleinen Schmutz-wassermengen durchgeführt. Dabei ist eine einwand-freie Entgiftung des Schmutzwassers möglich, weil meistens ausreichend Zeit zur Verfügung steht. Die Chargenbehandlung ist gegenüber der kontinuier-lichen Durchlaufbehandlung die sicherere Methode.
stabile Komplexverbindungen, siehe Komplexe.
Gesetz zum Schutz vor gefährlichen Stoffen. Zweck des Gesetzes ist es, den Menschen und die Umwelt vor schädlichen Einwirkungen gefährlicher Stoffe und Zubereitungen zu schützen, insbesondere sie erkennbar zu machen, sie abzuwenden und ihrem Entstehen vorzubeugen.
Verordnung über die Gefährlichkeitsmerkmale von Stoffen und Zubereitungen nach dem ChemG, z.B. explosions-gefährlich, brandfördernd, hochentzündlich, leicht entzündlich, entzündlich, sehr giftig, giftig, minder-giftig, ätzend, reizend, sensibilisierend, krebs-erzeugend, fruchtschädigend, erbgutverändernd, auf sonstige Weise chronisch schädigend.
Verordnung über die Mitteilungs-pflichten nach § 16e des Chemikaliengesetzes zur Vorbeugung und Information bei Vergiftungen.
Schmutzwasser-behandlung durch Zugabe von geeigneten Chemi-kalien. Neutralisation, Entgiftungen und Abtrennung schädlicher Substanzen mittels Spaltchemikalien gehören zu den chemischen Abwasserbehandlungs-anlagen.
ist das Gegenteil einer Zusammensetzung (vgl. Synthese), und zwar die Zerlegung von Stoffen oder die Analyse.
Stoffe, in denen mindestens zwei Atome verschiedener chemischer Elemente miteinander verbunden sind, wie z.B. Wasser, das aus zwei Atomen Wasserstoff und und einem Sauerstoff-Atom zusammengesetzt ist.
(Natronsalpeter), Natriumnitrat, NaNO₃.
chem. Cl, ρ=1,557 g/cm³, giftiges, stechend riechendes Gas. Chlor dient zur Oxidation und Desinfektion (Schwimmbadwasser), wird aber nur selten in der Abwasserbehandlung eingesetzt. Unter bestimmten Voraussetzungen kann auch Chlor bei der elektrolytischen Wasserbehandlung gebildet werden. Chlorgas ist ein starkes Laugengift.
alkalische, ätzende, schwach gelbliche Lösung, die als wirksame Substanz Natriumhypochlorit (NaOCl) enthält; vielfach verwendetes Oxidations- und Entgiftungsmittel zur Cyanid-Entgiftung.
farbloses, sehr giftiges, zu Tränen reizendes Gas, das bei nicht ordnungsgemäßer Cyanid-Entgiftung entsteht. Chemischer Kampfstoff.
Salze der Salzsäure; sie sind in unterschied-lichen Mengen in vielen Abwässern vorhanden, z.B. als Kochsalz NaCl. Das Chlorid-Ion (Cl-) besitzt keine direkte Giftigkeit.
allg. Kältemittel; Verschäumungsmittel für Kunststoffe; Treibgas; gering toxisch.
unerwünschte Ionen lassen sich durch Bildung mit Kalk z.B. zu Calciumfluorid, Calciumphosphat beseitigen.
organische Ver-bindungen, wie Lösungs- und Reinigungsmittel, Tri, Per, Tetra und Wirkstoffe in Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmitteln (DDT). Chlorkohlen-wasserstoffe sind gesundheitsschädlich und unbedingt dem Abwasser fernzuhalten.
ist eine 5%-ige Aufschlämmung von Kalkhydrat (Ca(OH)₂) in Wasser. Die tatsächliche Löslichkeit von (Ca(OH)₂) beträgt nur 2 g/l. Kalkmilch wird in großen Mengen als billiges Neutralisations- und Fällungsmittel eingesetzt.
altes Verfahren zur Herstellung von Natronlauge.
chem. Cr; ρ=6,92 g/cm³; Schwermetall, wird in seinen Verbindungen -Chromat, Chromsäure und Chromsulfat- vor allem aus metallverarbeitenden Betrieben, Galvaniken, Textilfärbereinen und Gerber-eien ins Abwasser gebracht. Insbesondere sind Chromate ausgespochen schädlich.
, ist eine 5%-ige Aufschlämmung von Kalkhydrat (Ca(OH)₂) in Wasser. Die tatsächliche Löslichkeit von (Ca(OH)₂) beträgt nur 2 g/l. Kalkmilch wird in großen Mengen als billiges Neutralisations- und Fällungsmittel eingesetzt.
kommt als Oxid des Chroms in sechswert-iger und dreiwertiger Form vor. Das Chrom-VI-Ion ist sehr giftig. Eine Entgiftung bewirkt eine Reduktion mit schwefeliger Säure oder Eisen-II-Salzen zu Chrom-III-Ionen und anschließende Fällung als Chrom-III-Hydroxid; vgl. Chrom und Chromatentgiftung.
Kammerfilterpressen dienen zur Abscheidung von Feststoffanteilen aus Schmutzwasser und Bildung eines stichfesten Filterkuchens. Der Filter-kuchen bildet sich in den einzelnen Filterkammern zwischen den Filterplatten. Filterpressen werden mit unterschiedlichen Pumpenarten beschickt. Die Entleerung kann manuell, oder bei größeren Pressen automatisch erfolgen.
ist eine Behandlung von (Cr) in der Reaktion mit Bisulfit (NaHSO₃) unter Bildung von Chromsulfat (Cr).
krebserregend.
Kaliumchromat
allgemein Salze der Kohlensäure, wie bspw. Kalkstein/Marmor (Calciumkarbonat CaCO₃) und Soda (Natriumkarbonat Na₂CO₃).
Kaliumbichromat
die durch den Gehalt des Wassers an gelöstem Kalziumhydrogenkarbonat Ca(HCO₃)₂ verursacht wird. Ca(HCO₃)₂ ist die Form, in der Kalkstein (Calciumkarbonat CaCO₃) in Wasser gelöst ist. Beim Erhitzen des Wassers fällt das Kalzium-Hydrogenkarbonat als Kesselstein CaCO₃ aus. Daher nennt man diese Härte auch vorübergehende oder temporäre Härte; siehe auch Nichtkarbonhärte.
Reinigung von stationären Anlagen in der Getränkeindustrie. Rohrleitungen und Behälter werden mit Lauge und Wasser gespült.
eine Substanz, ein Organismus oder eine Strahlung, die Krebs erzeugt oder Krebs fördert.
entsteht bei der Cyanidentgiftung mit Hypochlorit oder Wasserstoffperoxid.
hintereinandergeschaltete mit Wasser durchströmte Becken in stufenweiser Anordnung. Durch das Absetzverfahren von Feststoffen nimmt die Konzentration ab. Für Spülvorgänge in der Metall-Oberflächenbehandlung sind Kaskadenspülungen als wassersparende Maßnahme vorgeschrieben.
sehr giftige Salze der Blausäure; wird in Galvaniken, Härtereien und in der chemischen Industrie verwendet. Bei der oxidativen Entgiftung mit Hypochlorit oder Wasserstoffperoxid erfolgt eine Umwandlung in das gering (kaum) giftige Cyanat.

Beispiel der Oxidation mit Chlor in den vier Reaktionsstufen:

NaCN + HOCl → NaOH + CNCl

CNCl + H₂O → HCNO + HCl

2HCNO + 3Cl₂ + 2H₂O → CO₂ + N₂ + 6HCl

HCl + NaOH → NaCl + H₂O

Die Reaktionsprodukte sind Kohlendioxid, Stickstoff und Natriumchlorid.
mittels eines Katalysators durchgeführte chemische Oxidation zur Abwasserbehandlung, wie z.B. die Oxidation von Cyaniden.
rückspülbar. Siehe Rückspülung.
negativ geladene Elektrode; vgl. Anode.
winzige Lebewesen. Vermehrung durch Querteilung des Zellleibs, der keinen Zellkern besitzt. Man unterscheidet die B. nach der Form in stäbchenförmige Bazillen, kugelförmige Kokken oder spiralförmig gewundene Spirellen.
positiv geladene Ionen, z.B. , die bei der Elektrolyse zur negativen Kathode wandern.
gibt die Schädlichkeit eines Abwassers gegenüber Bakterien an.
kurzfristiges Entstehen und Verschwinden von Gas-/Dampfblasen durch schnelle Druckveränderungen in turbulenten Flüssigkeiten. Kavitation macht sich durch schlagende Geräusche in schlecht ausgelegten Pumpenkreisläufen bemerkbar und verursacht erhöhten Verschleiß.
chemische Mittel zur Abtötung von Bakterien (Pflanzenschutzmittel).
hochgradig giftig.
zur kontinuierlichen Filtration und Abscheidung von Feststoffanteilen über ein Filterflies, hierdurch wird eine weitgehend gleichbleibende Durchsatzleistung erreicht. Bei Verschmutzung wird das Filterflies weitertransportiert.
erfolgt nach DIN 2403 „Kennzeichnung von Rohrleitungen nach dem Durchflussstoff“. Für die Kennzeichnung sind bestimmte Farbtöne nach RAL für die jeweiligen Durchflussstoffe vorgegeben. Die Kennzeichnung ist von großer sicherheitstechnischer Bedeutung.
chem. Ba, ρ=3,5 g/cm³.
Anlagen sind gem. GV mit deutlich lesbaren, dauerhaften Kennzeichnungen zu versehen, aus denen sich ergibt, mit welchen Stoffen und unter welchem Betriebsdruck in den Anlagen umgegangen werden darf.
Druckfilter, bei der die Filteroberfläche kerzen- oder ringförmig ausgebildet ist. Durch den äußeren Druck wird das Wasser in die Kerzen hineingedrückt und abgeleitet, während die Feststoffe auf der Filteroberfläche zurückbleiben.
chemische Verbindungen, die mit Säuren unter Wasseraustritt Salze bilden, reagieren basisch = alkalisch, weil in wässrigen Lösungen Hydroxid-Ionen auftreten (Base = Verbindung, die von einer Säure ein Proton übernehmen kann).
enthält kristalline Kieselsäure, die, falls eingeatmet, als gesundheitsschädlich eingestuft sind; Hilfsmittel zur Filtration.
Filterbehälter mit Kiesfüllung unterschied-licher Schichtung und Körnung, die sich auf einen Düsenboden abstützt. Kiesfilter werden hauptsächlich zur Filtration großer Wassermengen verwendet. Die im Kies abfiltrierten und angesammelten Trübstoffe werden durch Rückspülen mit Wasser und Druckluft herausgespült. In ähnlicher Weise sind auch Sandfilter aufgebaut. Diese ermöglichen eine noch bessere Feinfiltration. Eine Filterfüllung kann auch mit Stütz-kies und Anthrazitkohle erfolgen. Anthrazitkohle ist leicht rückzuspülen.
Zulassung von serienmäßig hergestellten Anlagen oder Teile von ihnen, nach erfolgter Eignungsprüfung durch die zuständige Behörde. Sie kann inhaltlich beschränkt, befristet und unter Auflagen erteilt werden; vgl. §19h WHG.
Lehre von der Geschwindigkeit.
unter Klärer versteht man allgemeine Absetz-einrichtungen wie z.B. Rundklärer, Klärbecken, Absetzbecken, Schrägklärer etc..
aerobe stäbchenförmige Bakterien.
die wirksame Flüssigkeitsoberfläche einer Kläreinrichtung für ihre Auslegung.
chem. für Beryllium; Leichtmetall; Erdalkalimetall.
Ausfällen (Ausflockung) von Kolloiden durch Teilchenvergrößerung mittels Flockungsmittel.
siehe Abbeizen.
Ölabscheidung durch den vergrößernden Zusammenschluß der Kolloide von Öl und Gasblasen in Behältern mit entsprechenden Einbauten.
Maßeinheit für die radioaktive Umwandlung von Atomkernen. Eine radioaktive Substanz besitzt die Aktivität von 1 Bequerel (Bq), wenn sich pro Sekunde genau ein Atomkern umwandelt.
chem. Co, (Cobalt), ρ = 8,9 g/cm³.
biologische Reinigung von Schmutzwässern, die organische Belastungsstoffe enthalten. Aerobe Mikroorganismen reduzieren die Belastungsstoffe bei einer ausreichenden Belüftung. Die Kleinlebewesen und die von ihnen aus den Schmutzstoffen produzierte Biomasse bilden einen graubräunlichen Schlamm. Anwendungsbereich ist die häusliche Abwasserentsorgung und Abwasserbehandlung aus der Textil-, Chemie- und Nahrungsmittelindustrie. Das Verfahren wird auch Belebtverfahren genannt.
Natriumchlorit
Behandlungsbecken für das Belebtschlammverfahren (in dem Mikroorganismen mit Sauerstoff und Abwasser versorgt werden), dem ein Absetz-, Nachklärbecken nachgeschaltet ist.
unter wissenschaftlichen Gesichts-punkten gilt diese Bezeichnung nur für die wenig beständige Verbindung H₂CO₃. Im allgemeinen Sprachgebrauch versteht man darunter das gasförmige oder verflüssigte Kohlendioxid CO₂.
künstlicher Lufteintrag in das Abwasser zur Oxidation von anorganischen Verbindungen und zur Sauerstoffversorgung bei der biologischen Reinigung. Flüchtige Stoffe(CO₂, H₂S, NH₃) werden durch Belüftung ausgeblasen.
sind Belebungsbecken in der Abwasserbehandlung, in denen das Wasser mit Luft durch Drüsenrohre oder Mischer/Belüfter angereichert wird.
(CO), entsteht bei unvollständiger Verbrennung von Kohle, Öl, Gas und niedriger Verbrennungstemperatur.
in der Abwassertechnik vielseitig eingesetzte aktivierte Bleichherde.
chem. C, (Carbonium), ρ = 2,25/3,51 g/cm³; siehe TOC und DOC.
meist in den Entwässerungssystemen von Tankstellen, Waschplätzen etc. installierte Sammel- und Auffang-behälter für Benzin mittels Schwerkraftabscheidung.
sind alle organischen Verbindungen aus Kohlenstoff und Wasserstoff, wie bspw. Benzin, Benzol, Petroleum, Mineralöle, Erdgas, etc..
chemischer Grundbaustein der Aromate, stark giftige, brennbare Flüssigkeit, in Wasser kaum löslich.
sind feinste Teilchen (Trübstoffe) von ca.  bis mm Durchmesser, die sich nicht absetzen und nur durch Koagulation gebunden werden können.
auf dem Gesetz von Bernoulli beruhen einige im Bau sehr einfache Strömungsmeßgeräte. Der statische Druck in einer Rohrleitung wird i.d.R. durch eine Wandbohrung gemessen, auf die ein Steigrohr gesetzt ist. Anhand des oberen Flüssigkeitspegels im Steigrohr kann der statische Druck (s. Formelsammlung) ermittelt werden.
Zahl der nachweisbaren Kolonien, die sich aus Bakterien entwickeln.
für Gewässerschutz; Umweltschutzbeauftragte werden nach betrieblichen Erfordernissen oder auf behördliche Veranlassung schriftlich bestellt. Sie haben im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften beratende Funktion und sind für die notwendigen Umweltschutzmaßnahemn verantwortlich; siehe auch §21a,f WHG; §4 Abs.2 Nr.2 WHG; §§53-58 BlmSchG; §§11a-11f AbfG.
Wasserinhaltsstoffe, die häufig eine voll-ständige Ausfällung von Schwermetallionen unmög-lich machen, da sie mit diesen sehr stabile Verbin-dungen eingehen. Zu den Komplexbildnern gehören Ammoniak, Weinsäure, Zitronensäure, NTA, EDTA, Gluconate. Diese Produkte werden häufig in der Oberflächenbehandlung verwendet.
sind alle Stoffe, die für die Neuralisation, Entgiftung, Fällung und Abscheidung benötigt werden. Hierzu zählen u.a. Natronlauge, Kalkmilch, Salzsäure, Schwefelsäure, Chlorbleichlauge, Natrium-Bi-Sulfit, Natriumsulfit, Wasserstoffperoxid, Eisenchlorid, Aluminiumsulfat, Flockungshilfsmitel, Entschäumer.
auch Brauchwasser genannt, wird häufig zu Kühlzwecken benutzt und in separaten Rohrleitungen geführt. Brauchwasser hat keine Trinkwasserqualität.
Wasser aus niedergeschlagenem Abdampf.
die Bewilligung gewährt das Recht, ein Gewässer in einer nach Art und Maß bestimmten Weise zu benutzen, siehe auch §8ff WHG.
ist die Verschmutzung durch chemische, mikrobielle oder radioaktive Stoffe.
dient gemeinsam mit Meßelektroden (pH, Redox-Elektrode aus Silber, Gold, Platin) zur Kontrolle von Reaktionsabläufen bei der Abwasserbehandlung. Das Meßsystem liefert eine konzentrationsabhängige mV-Spannung, mit deren Hilfe eine automatische Dosierung von Betriebschemikalien gesteuert wird.
ist die Verschmutzung durch chemische, mikrobielle oder radioaktive Stoffe.
digitale Signale, die nur zwei diskrete Werte annehmen können. Diese lassen sich mit den Ziffern 0 und 1 oder den Buchstaben o und L darstellen.
der Gehalt eines gelösten Stoffes in einer Lösung. Schadstoffe werden in mg/l oder g/cm³ (ppm) ausgedrückt.
mikrobielle Lebensgemeinschaft.
Zerstörung von metallischen Werkstoffen durch chemische oder elektrochemische Reaktion.
Ansiedlung sessiler Mikroorganismen auf großflächigem Trägermaterial oder an Tauch- oder Tropfkörpern.
langsam laufendes Rührwerk in Klär-werken zur Schlammeindickung und Räumung (Schlammaustrag aus Klärern).
Reinigungsanlage, bei der die störenden Komponenten durch Mikroorganismen entfernt werden.
Natrium-Aluminiumfluorid, NaAlF₆.
entsteht bei dem Abbau organischer Substanzen durch anaerobe Bakterien in Dünnschlämmen.
PE, PP, PVC, GFK, PVDF sind Kunststoffe, die in der Wassertechnik und im allg. Rohrleitungs- und Anlagenbau eingesetzt werden.
auf Festbettmaterial festsitzende Bakterienkulturen.
Schwermetall, chem. Cu (Cuprum), ρ = 8,92g/cm³.
Mengenvolumen der Mikroorganismen; vgl. Biofilm.
Kupfervitriol, CaSO₄ * 5H₂O.
angelegte oder erhaltene Naturbereiche zur Erhaltung verschiedenartiger Organismen in einer Lebensgemeinschaft.
chem. J, ρ = 4,93 g/cm³, lebensnotwendiges Spurenelement für den menschlichen Körper, der ca 10-30 mg enthält.
sind Umweltchemikalien, die zur Bekämpfung schädlicher Lebewesen eingesetzt werden; siehe auch Pestizide.
Reduktionsmittel zur Chromat-entgiftung.
trichterförmiges Absetzglas (Spitzglas), das eine Messskala besitzt. Er dient zur Ermittlung der absetzbaren Stoffe. Die Messgröße ist in ml Schlamm pro l Abwasser nach 0,5-2 Stunden Absetzzeit.
Schlamm aus fadenförmigen Mikroorganismen, der meist in schwebender Lage bleibt (sich nicht absetzt).
schädliche Belastung der Umwelt, wie Luftverunreinigung, Geräusche, Erschütterungen, Strahlen, etc.. Die Immission eines Gewässers drückt sich in seinem Schadstoffgehalt aus. Siehe auch Emission.
auch Cyan-Wasserstoff; HCN; stark toxische, farblose Flüssigkeit mit Bittermandel-Geruch. Dämpfe sind aufsteigend.
geben die Anzahl der Atome im Molekül an. 3H₂ = 3 Wasserstoffmoleküle mit je 2 Atomen H im Molekül.
chem. Pb, ρ=11,344 g/cm³; Schwermetall.
allgemeiner Begriff für zahlreiche chemische Substanzen, die Farbreaktionen ergeben und so zur Bestimmung des pH-Wertes oder zum Nachweis vieler schädlicher Substanzen wie Chromat, Nitrit, Cyanid etc. geeignet sind. Am bekanntesten sind die Säure-/Base-Indikatoren (Lackmuspapier).
meist anorganische Substanzen, die Farben aufhellen oder sogar ersetzen. Die Peroxyde, Hypochlorite, Perborate und Percarbonate wirken meist desinfizierend. Perborat ist ein Bestandteil des Waschmittels und ist nicht in Klärwerken abbaubar. Hierdurch wird allgemein der Borgehalt im Grundwasser erhöht.
Betreiber von Abwasserbehandlungsanlagen, die ihr gereinigtes Abwasser in die kommunale Kläranlage und nicht direkt in Gewässer (Vorfluter) einleiten.
Bleioxid, PbO.
regelt die zulässigen Schwellenwerte zur Abwassereinleitung in die kommunale Kanalisation.
Kalium-Eisen (II)-Cyanid, K₄Fe(CN)₆ * 3H₂O.
IDM; eingebaut in Rohrwasserleitungen zur Erfassung der Gesamt-wassermenge.
Kalium-Eisen (III)-Cyanid, K₃Fe(CN)₆.
Abwasser aus den Produktionsprozessen der Industrie und auch aus Gewerbebetrieben. Diese unterscheiden sich von den kommunalen/häuslichen Abwässern durch ihren Gehalt an schwerabbaubaren organischen Stoffen. Industrieabwässer sind meist in örtlichen Abwasserbehandlungsanlagen vor Einleitung vorzubehandeln.
Natriumtetraborat, Na₂B₄O₇ + 10H₂O.
Pflanzenschutzmittel zur Bekämpfung von Insekten.
Grundstoff aus der Gruppe der Halogene. Brom kommt in der Natur meist zusammen mit dem verwandten Chlor in entspr. Verbindung vor, z.B. im Natrium- oder Kaliumbromid.
Wassergemisch aus Salz und Süßwasser in den Küstenregionen.
negativ oder positiv geladene Atome bzw. Atomgruppen, die sich vorwiegend bei der Auflösung von Salzen, Säuren und Laugen in Wasser bilden. So spaltet sich z.B. kochsalz (NaCl) beim Auflösen in Wasser in die Ionen  .
stückiges oder feingemahlenes Produkt, das beim Ablöschen mit Wasser starke Wärme entwickelt. CaO wird zur Herstellung von Kalkmilch für Neutralisationszwecke oder zur Entwässerung und Pasteurisierung von Klärschlamm eingesetzt.
Behälter mit wasserunlöslichen Kunstharzen, mit eingebauten Atomgruppen, die angelagerte Ionen enthalten. Diese Ionen (vorwiegend , , , ) können gegen andere im Wasser befindliche ionen ausgetauscht werden. Dadurch ist es möglich, alle im Wasser vorhandenen unerwünschten Anionen und Kationen vollständig zu entfernen. Auf diese Weise läßt sich ein absolut reines Wasser herstellen. Dieses Verfahren findet im industriellen Bereich große Anwendung (Vollent-salzung, Spülwasseraufbereitung, Kreislaufführung). Auch für die Wiedergewinnung teurer Metalle oder bei der Endreinigung besonders kritischer Abwässer werden Ionen-Austauscher eingesetzt.
hat keine Trinkwasserqualität; vgl. Betriebswasser.
Spaltung einer Bindung in einem Molekül; es entstehen 2 entgegengesetzt geladene Ionen.
aufsteigende Dämpfe bei dem Destillationsprozess.
chem. Ir, ρ = 2,41 g/cm³.
das Überhitzen von Eisen, Stahl, Kupfer mit einer Schutzschicht von Metalloxiden.
Atome gleicher Ordnungszahl, aber mit verschiedener Massenzahl.
Bodenbehälter zur Quellwasser-aufnahme für die Trinkwasserversorgung.
der Wert, den eine Größe im betrachteten Zeitraum tatsächlich hat.
gibt die Sauerstoffmenge O₂ in mg/l an, die zum biologischen Abbau organischer Stoffe im Wasser benötigt wird. Üblicherweise wird der innerhalb 5 Tagen gemessene Sauerstoffverbrauch angegeben = BSB₅. Ein hoher Sauerstoffverbrauch zeigt einen hohen Verschmutzungsgrad durch abbaubare Substanzen an.
mit Sitz in Berlin und einem Büro in Brüssel ist mit rund 750 Mitgliedsunternehmen die stärkste Vereinigung der deutschen Entsorgungs-, Recycling- und Wasserwirtschaft und auch europaweit der größte Verband der Branchen. In den Fachgremien des BDE arbeiten mehr als 500 Fachleute aus den Mitgliedsunternehmen zu Themen aus den Bereichen Kreislaufwirtschaft, Abfallbehandlungwirtschaft sowie Wasserver- und –entsorgung.
veraltete Bezeichnung für den Calcium-Magnesium-Gehalt eines Wassers; siehe auch dH. 1°dH entspricht 10mg CaO oder 7,19mg MgO. Nach den gesetzlichen SI-Einheiten wird nur noch die Summe der Erdalkalien in mmol/l angegeben. Ein mmol entspricht 5,6°dH.
Umleitung, Umlauf, Nebenströmung.
anorganische Salze; werden für die Stahlvergütung eingesetzt. Sie können Bariumverbindungen, Nitrate, Nitrite und Cyanide enthalten.
Salzbildner, unterschiedlich stark giftig und ätzend. Gruppe der chemischen Elemente Fluor, Chlor, Brom und Iod. Mit Metallen bilden sie Salze; Kochsalz ist eine Verbindung von Natrium und Chlor.
Verordnung über „Allgemeine Bedingungen für die Versorgung mit Wasser“.
siehe hierzu AOX
parallel oder auch in Reihe angeordnete Ionen-Austauscher, die bei Parallelschaltung zur Regeneration im Wechsel eingesetzt werden,  oder in  Reihe als Kombination sauer/basisch zum Austausch unterschiedlicher Ionen Verwendung finden.
chem. Hf, ρ = 13,3 g/cm³.
sind regenerierbare Kunstharze, die nach erfolgreicher Sättigung durch den Ionenaustausch mit Säuren oder Basen regeneriert werden. Mit saurem Austauscher  -Ionen und im basischen Austauscher OH –Ionen.
Halogenkohlenwasserstoff-verbindung; gering toxisch.
siehe Ionenaustauscher.
oder auch als Blausäure bekannt. Die Verbindung von Cyan und Wasserstoff ist hochgradig giftig.
die Auskleidung bzw. Beschichtung von Becken oder Bodenwannen für Abwässer oder aggressive Medien hat entsprechend der Belastungs-art zu erfolgen. Bauartzulassung über Auskleidungs-material wird gesetzlich gefordert, so dass Spezial-firmen mit der Ausführung zu beauftragen sind.
Wärmemenge, die bei der vollständigen Verbrennung einer bestimmten Menge (1kg oder Nm³) eines Stoffes in Kilojoule (kj) entsteht. Früher wurde die Wärmemenge in Kilokalorien (kcal) gemessen; 1 kcal = 4,1868 kj.
eine Sicherheitsmaßnahme beim Umgang mit flüssigen wassergefährdenden Stoffen. Sie soll aus der Anlage bzw. dem Lagerbehälter austretende Stoffe auffangen und damit ihre Freisetzung in Erdreich oder Gewässer verhindern. Auffangwannen sind flüssigkeitsdichte Bauteile, nicht jedoch bauliche Einrichtungen oder Räume in Gebäuden.
chem. He, ρ = 0,17 g/cm³.
sind Verhältniszahlen, die angeben, wieviel mal so schwer 1 Atom Wasserstoff ist. Die Atommasse eines Wasserstoffatoms beträgt nur 1,673xg.
Unkrautbekämpfungsmittel.
kleinste Teilchen eines Stoffes (griechisch: atomos=unteilbar)
griechisch für verschiedenartig.
Lungenerkrankung durch Asbeststaub.
organische Chlorverbindungen mit bakteriziden Eigenschaften.
Grundstoff mit teils metallischen, teils nichtmetallischen Eigenschaften; in seinen verschiedenen Verbindungen sehr giftig.
Unternehmen der Industrie und des Landes Hessen, das für die Entsorgung aller in Hessen anfallenden Sonderabfälle aus der Industrie und dem Gewerbe zuständig ist.
Sammelbegriff für aromatische Kohlenwasserstoffe z.B. Benzol, Toluol.
die Verordnung gilt für Lösemittel, die nach Gebrauch als Reststoff verwertet oder als Abfall entsorgt werden müssen und die in Anlagen eingesetzt werden. Getrennte Haltung, Vermischungsverbot, Rücknahmeverpflichtung, Kennzeichnung etc. regelt die Verordnung.
chemisch Ar, ρ=1,66 g/cm³.
griechisch für gleichartig.

Bestimmung der adsorbierbaren organischen Halogenverbindungen im Wasser. Mit dem AOX sollen Organhalogenverbindungen (OHV)oder halogen-organische Verbindungen erfasst werden. Enthalten diese Verbindungen außer dem bzw. den Halogen(en)=Salzbilder(n) Fluor, Chlor, Brom, Wasserstoff, so handelt es sich um Halogenkohlen-wasserstoffe. Zur Bestimmung des AOX werden die OHV –zusammen mit anderen adsorbierbaren Stoffen- im Schüttel- oder Eintragsversuch bzw. in der Kolonne an eine spezielle Aktivkohle adsorbiert. Zur Verdräng-ung etwa mitaufgenommener anorganischer Halogen-verbindungen (Halogenidionen) wird mit einer Natriumnitrat-Lösung nachgewaschen. Die beladene Aktivkohle wird anschließend im Sauerstoffstrom verbrannt, wobei das organisch gebundene Halogen in die entsprechenden Halogenwasserstoffverbindungen übergeht. Diese gelangen mit dem Trägergas in die Titrierzelle eines Mikrocoulometers, in der sie an-schließend über die Fällungsreaktion mit elektro-lytisch erzeugten Silber-Ionen bestimmt werden. Unterschieden werden davon Bestimmungen des ausblasbaren oder flüchitigen organisch gebundenen Halogen POX, des extrahierbaren organisch gebun-denen EOX und des gesamt organisch gebundenen Halogen TOX.

Dazu wird zunächst der POX bestimmt, indem leicht flüchtige OHV mit einem Trägergasstrom aus der Wasserprobe ausgeblasen und durch einen Verbrennungsofen geführt werden sowie der bei der thermischen Reaktion entstehende Halogen-wasserstoff coulometrisch bestimmt wird. Danach wird der in der dem Ausblasen verbliebenen Wasserprobe die AOX-Bestimmung vorgenommen. Sind praktisch keine flüchtigen OHV vorhanden, so liefert die AOX-Bestimmung allein den TOX.
Wasserentnahmestelle
sind organische Verbindungen, die unerwünschte Oxidationsprozesse hemmen oder verhindern.
Zersetzung chemischer Verbindungen durch Wasser. Die Hydrolyse ist also die reaktion von Salzen mit den Ionen des Wassers.
auf Kerzen-, Gewebe- oder Kartuschenfilter angeschwemmtes Material bildet eine vorübergehende, problemlos zu erneuernde Filterschicht mit besonderen Filtrationseigenschaften. Kieselgur, Aktivkohlepulver, Zellulosefasern, Kunst-stofffasern sind gebräuchliche Anschwemm-materialien, die einzeln oder kombiniert eingesetzt werden.
wasseranziehend
Säuren, Laugen, Chloride, Nitrate, Sulfate, Phosphate, Fluoride, Cyanide und Chromate der Alkali- und Erdalkali- und Schwermetalle gehören zu den größten Schadstoffen der industriellen Abwässer. Sie liegen meist in gelöster Form vor.
nehmen Wasser leicht auf; z.B. -NH₂, -OH, -COOH.
alle Elemente und die Verbindungen, die keinen Kohlenstoff enthalten, wie z.B. Kalk, Kohlensäure, Soda
sind wasserabweisend bzw. wasserabstoßend (hauptsächlich Kohlenwasser-stoffreste); Gegensatz zu hydrophil.
positive Elektrode, wo freie elektr. Ladungen als Ionen auftreten.
sind chemische Verbindungen von Metallen mit der Hydroxylgruppe (OH-), z.B. NaOH,  Ca(OH)₂, Fe(OH)₃. Die unlöslichen Schwermetallhydroxide entstehen bei der  Neutralisation schwermetallhaltiger Abwässer mit NaOH bzw. Ca(OH)₂. Dies ist ein wichtiger Teil im Entgiftungsprozeß in der industriellen Abwassertechnik.
zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen müssen so beschaffen sein und so eingebaut, unterhalten und betrieben werden, dass eine Verunreinigung der Gewässer oder sonstige nachteilige Veränderungen ihrer Eigenschaften nicht zu befürchten sind; siehe auch §19g WHG.
feste Stoffe, an denen sich Substanzen an der Oberfläche anlegen bzw. ablagern; z.B. Hydroxide, Aktivkohle, Kieselgur.
Die Atomabsorptionsspektrometrie(AAS) ist eine bewährte und schnelle Methode zur quantitativen und qualitativen Analyse vieler Elemente (Metalle, Halbmetalle) in (meist) wässrigen Lösungen und Feststoffen.